Wear OS ist ein vollständiges Android-Betriebssystem, welches zugeschnitten auf kleine Uhren ist. Das bringt den Nachteil mit sich, dass es aufgrund des Umfangs für genauso kurze Akkulaufzeiten wie bei Android-Handys sorgt. Mehr als zwei Tage werden die meisten Geräte nicht durchhalten.

Die perfekte Lösung bietet jetzt gerade Fitbit auf den eigenen Smartwatches. Dort läuft bekanntermaßen ein eigenes leichteres Betriebssystem und das hat sich bei den neusten Geräten nicht geändert. Wear OS gibt es bei Google nur bei der Pixel Watch, jedoch nicht auf den Fitbit-Uhren.

So schlecht ist das nicht, denn die Fitbit-Uhren erhalten genauso praktische Updates und Verbesserungen. Dazu gehört ein neuer Menüaufbau, der Wear OS stark ähnelt. Für das Hauptmenü der Sense 2 ist das sogar ein exakt wie unter Wear OS aufgebauter Launcher. Oben Schnelleinstellungen, unten Benachrichtigungen, rechts und links Kacheln für Funktionen.

Sense 2 und Versa 4 lassen sich daher identisch zum aktuellen Wear OS 3 bedienen, benötigen nur weniger Systemleistung und haben eine kleinere App-Auswahl. Wir werden diese Bedienung auch auf der Pixel Watch mit Wear OS sehen.

Fitbit Wear Os 3 Ui

In einigen anderen Bereichen erinnert die neuste Fitbit-Software genauso stark an das aktuelle Wear OS 3 und außerdem gibt es sogar schon optische Anpassungen an Material Design 3 von Google.

Fitbit Software 22

Zu guter Letzt wird Google mehr der eigenen Dienste für die Flaggschiff-Modelle von Fitbit bereitstellen. Dazu gehört in den kommenden Wochen sogar die Karten-App Google Maps. Schon etwas eher kam Google Assistant auf einige Fitbit-Uhren. Man muss also nicht auf alles verzichten, nur weil man kein Wear OS hat.

Wir können den Kollegen von 9to5Google beipflichten, dass Google eine sehr gute Strategie an den Tag legt. Diese Anpassungen sorgen für eine konsistente Google-Produktfamilie und das sollte positiv für alle Kunden sein.

Fitbit bleibt sicherlich die Google-Marke für sportliche Uhren mit etwas weniger Leistungsumfang, während die Pixel Watch mit Wear OS die Nachfrage nach mehr Funktionen abdeckt. Ich bin der Meinung, dass viele mit den Fitbit-Geräten zukünftig sogar den besseren Fang machen.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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4 Kommentare

  1. „Was Google mit den Fitbit-Uhren macht, ist vielleicht besser als Wear OS“

    Google ist schliesslich ganz heiss auf Abo Modelle (von Fitbit schon vor Übernahme eingeführt) und will nicht (für die Einsicht in die eigenen Körperdaten) zahlende Kunden verprellen.

    Man sieht hier bereits, wo es auch bei Wearos hin gehen soll. Tja, seither liegen meine beiden teuren Fitbit wegen der nachträglich per Update installierten Dauer-Abowerbung nur noch in der Schrottkiste.

  2. Wer sich jetzt noch Fitbit kauft, dem ist auch nicht mehr zu helfen, in 1-2 Jahren stellt Google den Kram doch eh ein, wie damals bei Nest. dafür ist das zu teuer.

    1. Google hat Nest nicht wirklich eingestellt, den CO2-Melder und Co. von Nest bekommt man noch immer. Die Firma heißt nun halt Google Nest, Produkte derer gibt es noch immer

  3. die Pixel watch ist nicht Mal draußen und da wird sie schon schlecht gemacht. soweit ich weiß jetzt die Mehrheit der SmartWatch-Nutzer Apple watch trotz ihrer miesen Laufzeit. ich glaube nicht daß Google Fitbit auf ewig halten will.

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