In sehr vielen Google-Diensten passieren viele der Dinge automatisch. Grundsätzlich funktioniert das recht gut, die Strukturen im Hintergrund sind intelligent und können Zusammenhänge gut miteinander verknüpfen. Aber manchmal geht auch etwas schief, berichtet jetzt gerade Hristo Georgiev. Sein Profilbild taucht nämlich dummerweise in der Google-Suche zu einem Profil einer Person auf, die keine sonderlich „angenehme“ Vorgeschichte hat.

Der betroffene Nutzer taucht tatsächlich in Form eines Bildes mit dem Profil eines Serienkillers auf, wenn man seinen Namen googelt. Jedenfalls war das so gewesen. Google hat inzwischen das Problem aus der Welt geschafft. Es war allerdings schon ausreichend, wirklich nur den Namen zu googeln, ohne andere Details. Hat man in dieser Zeit gerade Bewerbungsgespräche oder Dates, könnte das vielleicht ein kleines Problem sein.

Wenn dein Date doch nicht kommt, ohne dir abzusagen

via Hristo Georgiev

Der entstandene Fehler lag ganz klar bei Google. Das Unternehmen hat für sein „Knowledge Panel“ einerseits Daten aus Wikipedia gezogen und das Foto womöglich aus Linkedin oder einer anderen Plattform, wo der seriöse Hristo Georgiev eben ein Bild hinterlegt hat. Dummerweise wurden diese Informationen vermischt und kombiniert, weil beide Personen denselben Namen tragen.

Normalerweise kann eine Kombination der Daten allein deshalb nicht entstehen, weil Googles System merken müsste, dass die Person mit Profilen bei Linkedin und eigener Webseite eine komplett andere als die im Wikipedia-Artikel ist.

Erst die mediale Aufmerksamkeit durch Hacker News führte dazu, dass auch Google auf diesen individuellen Fehler aufmerksam wurde. Ansonsten hat man in solchen Fällen in der Regel das Problem, nicht einfach jemanden bei Google anrufen zu können, der solche Fehler dann sofort entfernt.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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