Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook ist jetzt schon eine Weile her und das gilt inzwischen auch für die Pläne für Werbung in der Messenger-App. Die neusten Umsetzungen im Business-Bereich zeigen, dass Meta für WhatsApp derzeit andere Pläne hat, um mit der Messenger-App tatsächlich Geld zu verdienen. Die Einführung von Werbung für Privatnutzer scheint sich weiterhin zu verzögern.

Business-Kunden sollen Geld in die Kassen spülen

Stattdessen möchte WhatsApp das Programm für Geschäfte weiter ausbauen, die über den Messenger mit Kunden in Kontakt stehen und dort auch eigene Produkte anbieten können. Die inzwischen vor drei Jahren angekündigten Pläne für Werbeanzeigen sind wohl nach wie vor auf Eis gelegt und sind trotz neuer Hinweise 2021 bislang nicht umgesetzt.

Der letzte offizielle Stand der Dinge ist, dass Meta noch immer daran arbeitet, die Messenger-Plattformen WhatsApp, Messenger und Instagram technisch zu vereinen. Erst dann soll Werbung in WhatsApp wieder auf der Agenda stehen, kündigte der Konzern vor vielen Monaten an. Das könnte noch eine Weile dauern. Es gab jetzt jedenfalls schon länger keine Neuigkeiten mehr in diesem Bereich.

WhatsApp möchte Nutzer nicht erneut verärgern

WhatsApp könnte die Pläne auch deshalb auf Eis gelegt haben, weil die eigene App in den vergangenen beiden Jahren wieder häufiger in der Kritik gestanden hat und recht große Nutzerzahlen im Millionenbereich zur Konkurrenz abgewandert sind. Da macht es natürlich keinen Sinn, direkt einen Umbau nachzulegen, der abermals für schlechte Laune sorgt.

Dennoch glaube ich nach wie vor daran, dass Werbung im WhatsApp Status auf absehbare Zeit umgesetzt wird. Man wird sich allerdings gut überlegen müssen, wie gut diese Werbung personalisierbar ist und trotzdem mit EU-Gesetzen vereinbar ist. Politischer Druck zu diesem Thema dürfte die Umsetzung nämlich zunehmend erschweren. Auf so privater Ebene der Nutzer muss die Werbung allerdings passen.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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