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Marktgeschehen

Wertvollste Marke der Welt: Google übernimmt Platz 1

Denny Fischer

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Ein wenig traurig aber wahr, ein Software-Unternehmen ist jetzt die wertvollste Marke der Welt. Ein Unternehmen steht ganz oben, welches keinerlei echte Güter schafft, man kann deren Produkte also in der Regel nicht mal anfassen. Aber nun gut, so hat sich der Markt einfach in den letzten Jahren entwickelt.

Grund zur Freude gibt es zumindest bei Google ausreichend, denn man konnte jetzt Apple von der Spitze stoßen und diesen ersten Platz der wertvollsten Marken übernehmen. Der Markenwert soll aktuell bei ca. 158,8 Milliarden Dollar und damit 40% höher als noch im Vorjahr liegen. Apple kann mit einem Wert von ca. 147,9 Milliarden Dollar aber sicher auch gut leben.

Auf Platz 3 und 4 folgen mit IBM und Microsoft weitere Konzerne dieser Branche, erst auf Platz 5 kommt McDonalds immerhin ein Konzern, welcher „Lebensmittel“ schafft. Dahinter folgen dann wieder die üblichen Verdächtigen wie Coke, VISA, Amazon und so weiter.

Die komplette PDF bekommt ihr hier, denn BrandZ hat über 100 Unternehmen aufgelistet.

UPDATE: Um den einleitenden Satz besser zu erläutern, will ich sagen, dass wirklich produzierende Unternehmen meines Erachtens einen höheren Wert haben sollten. Keins Wegs wollte ich die Leistung von Entwicklern schmälern.

(via WiWo)

9 Kommentare

9 Comments

  1. asdf

    21. Mai 2014 at 17:03

    Ich finde es etwas dreist und unverschämt, was hier geschrieben wird.
    „Ein wenig traurig aber wahr, ein Software-Unternehmen ist jetzt
    die wertvollste Marke der Welt. Ein Unternehmen steht ganz oben, welches
    keinerlei Werte schafft, man kann deren Produkte nicht mal anfassen.“

    Sagt der Autor eines Blogs, scheint sich ja von Ihrer Arbeit nicht zu unterscheiden…

    Softwareunternehmen stellen genauso wie jede Fabrikhalle Güter her. Software-Engineering ist ein Ingenieurshandwerk wie das eines Maschinenbauingenieurs.

    Dass man diese Güter nicht direkt anfassen kann, mag ja noch stimmen. ‚Keinerlei Werte schafft‘ ist aber eine derart freche Formulierung, dass ich mich genötigt fühlte, hier diesen Kommentar zu verfassen

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      21. Mai 2014 at 17:49

      Man kann auch alles falsch verstehen. Aber Werte ist rückblickend das falsche Wort, meinte eher Güter.

  2. heike1975

    21. Mai 2014 at 23:06

    Also ganz ehrlich nehme ich Google jeden Tag häufiger „in die Hand“ als einen Burger oder eine Cola… Das passt also durchaus.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      22. Mai 2014 at 13:59

      Ja, wenn es um den Mehrwert eines jeden einzelnen geht vielleicht schon. Hatte mich ja auch korrigiert, da ich eher das eigentliche Wirtschaftsgut meinte.

  3. Chris

    22. Mai 2014 at 09:59

    Die Post stellt auch nix her. Genausowenig wie die Bahn. Die Groesse des tertiaeren Sektors, des Dienstleistungssektors, gibt normalerweise den Wohlstand in einer Gesellschaft an. Es ist damit der wichtigste Sektor.

  4. Le Brrrrr

    22. Mai 2014 at 13:11

    Keinen Wert???? WTF!

    Alleine die Google Suche, YouTube (ofc nach der Übernahme) und Maps hat unfassbare viel für die Erleichterung des täglichen Lebens getan.

    Bei Apple denke ich mir: Ja gut. Noch ein High End Produkt ohne viel Innovation. Der wahre Wert bei Apple liegt meines Erachtens an der Popularisierungen von Smartphones und Tablets für den Massenmarkt. Die Jahre liegen, aber auch schon zurück.

    IBM zB. pusht und entwickelt neue wertvolle Innovationen in Form von Hardware und Technologien. Da fehlt wohl die Popularität um Platz 1 zu sein.

    Also Güter und Software sollte man schon als gleich ansehen.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      22. Mai 2014 at 13:59

      Es ist doch schon längst korrigiert. Ich meinte Güter. Und nach Definition kann man Güter eben nicht mit Software gleichstellen.

      • Le Brrrrr

        22. Mai 2014 at 14:04

        Mir war bewusst, dass du es korrigiert hast und dich dazu ausgesprochen hast, aber meine Meinung dazu wollte ich dennoch posten.

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