WhatsApp hat seine Datenschutzrichtlinie erneuert, doch innerhalb der EU gibt es weiter weniger drastische Veränderungen als angenommen.

Da sind wir und viele Kollegen einer anderen Datenschutzrichtlinie auf den Leim gegangen, die gar nicht für uns Nutzer in Europa bestimmt war. Zumindest innerhalb der EU sind die Veränderungen wesentlich weniger drastisch. Insbesondere die Verbindung mit Facebook sieht hierzulande und in der gesamten EU anders als kurzzeitig von uns angenommen aus, teilte uns WhatsApp mit.

Datenschutzgesetze in unserer Region verhindern, dass WhatsApp die Metadaten seiner Nutzer mit dem Mutterkonzern austauscht. Außerhalb der EU ist das anders, dort kommen WhatsApp-Daten auch zur Optimierung von Facebook-Diensten und Werbeanzeigen zum Einsatz. Es geht hierbei um Verbindungsdaten, da der Inhalt der Chats von außen aufgrund der verwendeten Verschlüsselung nicht lesbar ist.

WhatsApp teilt seine Daten nicht mit Facebook, wenn es sich um EU-Nutzer handelt

In einem neuen Statement wird von WhatsApp klargestellt, dass mit den Daten der eigenen Nutzer innerhalb der EU weiterhin nichts in Richtung Facebook passiert.

„Es gibt keine Änderungen an den Praktiken der Datenweitergabe von WhatsApp in der europäischen Region (einschließlich Großbritannien), die sich aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien ergeben. Zur Vermeidung von Zweifeln bleibt es dabei, dass WhatsApp die WhatsApp-Nutzerdaten der europäischen Region nicht mit Facebook zu dem Zweck teilt, dass Facebook diese Daten zur Verbesserung seiner Produkte oder Werbung verwendet.“

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.