Meta rollt laut WABetaInfo in WhatsApp Beta 2.25.24.15 eine neue Backup-Verschlüsselung aus. Erste Android-Nutzer können ihre Chat-Sicherungen bereits mit Passkeys statt Passwörtern schützen. Andere Messenger wie Signal oder Telegram, die sich Sicherheit eigentlich auf die Fahne geschrieben haben, können sowas noch nicht.
Die Neuerung adressiert ein bekanntes Problem verschlüsselter WhatsApp-Backups. Wer sein Passwort oder den 64-stelligen Schlüssel vergisst, verliert unwiderruflich den Zugang zu Jahren gespeicherter Nachrichten und Medien. Immer wieder berichten Nutzer davon, den permanenten Zugriff auf ihre verschlüsselten Backups nach dem Vergessen des Passworts verloren zu haben.
Passkeys funktionieren grundlegend anders. Ihr authentifiziert euch über Fingerabdruck, Face-ID oder Geräte-PIN, während Android die kryptografischen Schlüssel im Hintergrund verwaltet. Das System speichert die Zugangsdaten im Passwort-Manager und synchronisiert sie geräteübergreifend.
WhatsApp implementiert dabei getrennte Passkey-Systeme. Der Backup-Passkey arbeitet unabhängig von der App-Anmeldung, was separate Sicherheitsebenen schafft. Bei einem Gerätewechsel müsst ihr keine langen Codes eingeben, sondern euch nur biometrisch verifizieren.
Dadurch soll das Risiko durch menschliche Fehler wie vergessene Zugangsdaten erheblich reduziert werden. Gleichzeitig bleibt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vollständig erhalten.
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