Xiaomi hat die nächste Phase seiner Strategie eingeleitet, geht es nach Gründer und CEO Lei Jun. Während man früher den Fokus auf Hardware gelegt habe, habe man sich in jüngerer Vergangenheit mehr darauf konzentriert, Hardware und Software miteinander zu verbinden.

Natürlich liegt dieser Schritt auf der Hand. Doch lässt sich eine Parallele zu Xiaomis ewigem Vorbild Apple nicht völlig von der Hand weisen. Das iPhone ist verglichen mit der Android-Welt schließlich das Paradebeispiel für eine tiefgehende Verknüpfung von Hard- und Software.

Früher lag unser Hauptaugenmerk auf der Hardware. In den letzten Jahren sind wir in die nächste Phase unserer Strategie eingetreten, die darauf abzielt, Software und Hardware tief zu integrieren, um ein besseres Erlebnis zu schaffen. Nur durch eine tiefe Integration kann Xiaomi neue Durchbrüche erzielen.

Xiaomi 12T kommt mit 200-MP-Kamera

Lei Jun lässt sich zu derartigen Aussagen im Zuge der anstehenden Präsentation des Xiaomi 12T hinreißen. Die nächste Iteration der Flaggschiff-Smartphones wartet nämlich mit einer 200-MP-Kamera auf. Damit ist Xiaomi dem Konkurrenten Motorola dicht auf den Fersen, die erst im August mit dem Motorola X30 Pro ein erstes Gerät mit einem so hoch aufgelösten Sensor präsentiert hatten.

Unsere Untersuchungen zeigen, dass die Kamera einer der wichtigsten Faktoren für die Kaufentscheidung ist. Deshalb haben wir in die Verbesserung der Xiaomi-Bildtechnologie investiert, damit es Spaß macht und einfach ist, hochwertige Fotos und Videos zu erstellen.

So richtig konkret wird Lei Jun leider nicht – etwa dahingehend, welcher Sensor genau verbaut wird. Im genannten Motorola-Smartphone kommt noch der Isocell HP1 aus Samsungs Fabriken zum Einsatz, obwohl zu dem Zeitpunkt bereits der Nachfolger HP3 vorgestellt wurde. Spannend bleibt also ob Xiaomi ebenfalls zum HP1 greift oder schon auf den neueren HP3 aufspringt.

Unsere 200-MP-Kamera ist Teil eines Bildgebungssystems, das mit fortschrittlicher Technologie ausgestattet ist, um die Kreativität zu fördern und die hohe Pixelzahl sinnvoll zu nutzen. Dies ist ein entscheidender Schritt im Rahmen unseres strategischen Upgrades für die Bildtechnologie, um das Kameraerlebnis weiter zu verbessern.

Allzu viel Zeit zum Spekulieren bleibt uns allerdings nicht mehr. Schon am 4. Oktober 2022 sollen dem offiziellen Teaser zufolge die Smartphones der 12T-Serie vorgestellt werden.

Xiaomi soll sekundäre Sensoren nicht vergessen

Die Ankündigung trifft prinzipiell auf Zuspruch in der Xiaomi-Community. Allerdings bitten Fans darum, auch die anderen Sensoren – sprich Weitwinkel und Telefoto bzw. Periskop – nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Das war zumindest beim normalen Xiaomi 12 der Fall, wo der 50-MP-Hauptsensor mit 13-MP-Weitwinkel und 5-MP-Makro gepaart wurden. Lediglich das Xiaomi 12 Pro wartete mit einem dreifachen Verbund aus 50-MP-Sensoren auf.

Allzu viel würde ich vom 200-MP-Sensor leider nicht erwarten. Ansonsten hätte Xiaomi die Komponente vermutlich schon im Kamera-Flaggschiff Xiaomi 12S Ultra verbaut. Aber warten wir mal ab, was Xiaomi aus der angekündigten Kombination aus Hardware und Software rausholt.

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1 Kommentar

  1. Die 108 MPix-Kamera wurde zugunsten eines qualitativ besseren 50 MPix in den Ultras aufgegeben, nun kommt der nächste Sensor, der – wenn er nicht dann deutlich größer ist, wahrscheinlich wieder mehr Probleme als Verbesserungen bringt. Ich bin mit den Ergebnissen von meinem Mi 11 Ultra deutlich zufriedener als zuvor mit dem 108 Mpix-Sensor, erst von Xiaomi (Mi Note 10 pro), dann von Samsung (S20 Ultra).
    Lassen wir uns überraschen.

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