Xiaomi hatte in einigen wenigen Ländern die Smartphones einiger Nutzer komplett blockiert und sie per Knopfdruck für die Kunden unbrauchbar gemacht. Es gab verschiedene Berichte und Gerüchte zu den Hintergründen, doch vorrangig will Xiaomi nach eigenen Angaben gegen den wachsenden Graumarkt und Schmuggelware vorgehen.

Illegale Importe sorgten für Killswitch aus der Ferne

In einem sehr kurzen Statement gibt Xiaomi bekannt, dass man im Kampf gegen den ungern gesehenen Graumarkt „signifikante Resultate“ erzielt hat und die gesperrten Telefone jetzt wieder freischaltet. Man habe definitiv keine politische Agenda verfolgt, so der Konzern. Zwar waren keine Europäer betroffen, dennoch sollte man beim Kauf auf die Quellen der Hardware achten.

Schlussendlich bleibt bei uns hängen, dass der beliebte Hersteller aus der Ferne einen sogenannten Killswitch umlegen kann. Man kann Smartphones zwar nicht im herkömmlichen Sinne fernsteuern, aber zumindest sehr wichtige Funktionen deaktivieren. Das hinterlässt kein gutes Gefühl, wie ich finde.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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