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Xiaomi Mi Smartwatch vorgestellt: Das hat die neue Smartwatch zu bieten

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Xiaomi mi Watch

Xiaomi hat in China seine Mi Watch oder Mi Smartwatch vorgestellt, eine smarte Armbanduhr mit Fokus auf sportliche Aktivitäten. Dennoch soll sie ein Begleiter für den gesamten Alltag sein. Zu den Highlights gehören eine komplett neue Software, die natürlich ein Always-On-Display und andere Feinheiten mitbringt, die aber auch die professionelle Unterstützung für 10 Sportarten anbietet, den Sauerstoffgehalt misst und auswertet, Benachrichtigungen liefert und noch einiges mehr. Es gibt für Europäer aber erst mal einen großen Haken, später mehr dazu.

Im Grunde genommen bietet Xiaomi ein rundes Paket, auch wenn die Uhr ein eckiges Gehäuse besitzt. Im Inneren ist übrigens ein riesiger 570 mAh Akku, der aber auch GPS, WLAN und LTE (via eSIM) bedienen muss. Angetrieben wird die Uhr, die auch unser Smarthome steuern kann, vom Snapdragon 3100 und bis zu 1 GB RAM. Außerdem gibt es ein 1,78″ AMOLED-Display (326 PPI), das Gehäuse hat 44 mm und der Datenspeicher hat bis zu 8 GB. Höhenmesser, Pulsmesser und Co. stehen auch auf dem Datenblatt.

Xiaomi Mi Watch

Mi Watch: Noch nicht für uns geeignet

Xiaomi bietet einen eigenen App-Store für die Uhr an, der vorerst auf China ausgelegt ist. Von Wear OS war nirgends die Rede, das Google-Betriebssystem wird nicht auf der Mi Watch installiert sein. Oder jedenfalls ist davon nicht viel übrig. Kosten soll das Gerät im Heimatland von Xiaomi keine 170 Euro (umgerechnet), der Import dürfte sich aufgrund der chinesischen Software und Apps vorerst nicht lohnen. Das Modell mit Saphirglas und Edelstahlarmband wird etwas teurer.

Xiaomi Mi Watch

Für uns ist die Uhr nicht interessant, jedenfalls wurde in China keine globale Variante vorgestellt. Ich bin aber auch nicht unbedingt guter Dinge, dass das bald passieren wird. Wer sich für diese Smartwatch interessiert, wird sich mit Sicherheit noch ein paar Monate gedulden müssen. Für dieses Konzept müsste Xiaomi erst mal ein eigenes App-Ökosystem in Europa aufbauen, alternativ wäre natürlich das übliche Wear OS eine Option für die Software.

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