In den vergangenen Jahren war schon durchaus ein Trend zu beobachten, dass einige Smartphone-Hersteller in ihren absoluten Topmodellen nicht mehr die Jagd nach immer mehr Pixel mitgemacht haben. Xiaomi gehört dazu. Schon im vergangenen Jahr steckte im Mi 10 Ultra kein 108 MP Bildsensor und auch dieses Jahr löst die Kamera des Ultra-Modell des Mi 11 niedriger als die reguläre Variante auf.

Xiaomi verkündete jetzt den Einsatz des Samsung GN2, ein brandneuer Bildsensor mit einer größer von satten 1/1,12″. Andere Bildsensoren, die heute im Einsatz sind, fallen in der Regel deutlich kleiner aus. Um dennoch physisch große Pixel bieten zu können, hat dieser Kamerasensor „nur“ 50 MP und nicht 108 MP. Im neuen Mi 11 Ultra steckt also ein Bildsensor, der größer als der ist, den Samsung im Galaxy S21 Ultra verwendet. Außerdem sind die einzelnen Pixel physisch viel größer.

Xiaomi sticht Samsung aus

Beide Kamerasensoren kommen von Samsung, doch Xiaomi hat wohl die bessere Wahl getroffen. Zumindest sieht das auf dem Papier so aus, die finale Umsetzung inklusive der Einflüsse durch die Software bleibt abzuwarten. Vielleicht kommen Mi 11 Pro und Ultra auch deshalb so verzögert, während Samsung seine Geräteserie in der Regel komplett vorstellt und in den Handel bringt.

Xiaomi präsentiert die neuen Topmodelle der Mi 11-Serie am 29. März, da wird nicht nur die Konkurrenz sicherlich gespannt zuschauen. Das ist dann nämlich die andere Seite des chinesischen Herstellers, hier wird gekleckert und nicht nur geklotzt. Wobei es eine ganze Reihe an neuen Geräten geben soll, auch das günstigere Mi 11 Lite erblickt in den kommenden Tagen endlich offiziell das Licht der Welt.

Stellt sich nur noch die Frage, ob das Mi 11 Ultra diesmal seinen Weg nach Europa schafft.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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