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YouTube: Mindestens 1.000 Abos und mehr für Monetarisierung

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YouTube will es jetzt echt wissen. Kaum ist der ganze Hype um die „Adpocalypse“ vorbei, in der auch große YouTuber um ihre geregelten Finanzen bangen mussten, haut man jetzt auf die, die am wenigsten mit der ganzen Sache zu tun haben. Statt wie bisher lediglich 10.000 Klicks auf all seinen Videos vorweisen zu müssen, sind bald 1.000 Abos und 4.000 Stunden Sehdauer vonnöten, um ins Partnerprogramm aufgenommen zu werden.

While this change will tackle the potential abuse of a large but disparate group of smaller channels, we also know that the bad action of a single, large channel can also have an impact on the community and how advertisers view YouTube.

Dass man sich der „Situation bewusst“ ist, dass auch einzelne, große YouTuber schlechten Einfluss auf die Community haben können, macht die Sache auch nicht besser. Damit teilt man aber immerhin noch einen Seitenhieb an US-YouTuber Logan Paul aus. Stattdessen verkauft man die Entscheidung unter dem Vorwand, damit das Image von kleineren Channels bei den Werbetreibenden zu verbessern.

Meiner Meinung nach nimmt man damit aber auch vor allem kleineren, startenden Kanälen ein Stück die Motivation. Zwar bin ich mir sicher, dass sie vor allem Videos produzieren, weil sie Spaß daran haben – doch ist es als Creator doch sicherlich auch cool, sein erstes Eis vom berühmten YouTube-Money zu essen. [Quelle YouTube]

18 Kommentare
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18 Comments

  1. ͕͗F͕͕͗͗i͕͕͗͗n͕͕͗͗d͕͕͗͗u͕͕͗͗s͕͗

    19. Januar 2018 at 10:19

    Qualität setzt sich durch. Wer gute Videos macht, kann die Voraussetzungen auch irgendwann erfüllen.

    • Jan B-Punkt

      19. Januar 2018 at 11:58

      Leider stimmt das so nicht.
      Du kannst IMHO noch so guten Content haben, wenn Dich keiner sieht, wirst Du nicht größer. Und was sieht man bei YT hauptsächlich? Richtig, Videos von den Großen.

    • ͕͗F͕͕͗͗i͕͕͗͗n͕͕͗͗d͕͕͗͗u͕͕͗͗s͕͗

      19. Januar 2018 at 14:29

      Naja, bisschen Werbung für den eigenen Kanal muss man schon machen. Von nichts kommt nichts.

    • Jan B-Punkt

      19. Januar 2018 at 14:42

      You don’t say :D

      Man hat aber meist auf den Kanälen (twitter, fb etc), wo man werben kann, anfangs bekanntermaßen wenig Follower. Und die Freunde auf den privaten Profilen interessiert es nicht unbedingt, was man bei YT macht.

    • ͕͗F͕͕͗͗i͕͕͗͗n͕͕͗͗d͕͕͗͗u͕͕͗͗s͕͗

      19. Januar 2018 at 15:19

      Jeder hat mal bei Null angefangen. Man sollte keine Ausreden suchen, sondern Lösungen. :)

    • Le Brrrr

      19. Januar 2018 at 14:46

      Da geb ich dir recht. Guter content =/= Erfolg auf YouTube. Es ist furchtbar mit anzusehen wie objektiv schlechte Videos einfach viel mehr Clicks produzieren. Es gibt eine Art von Video Popkultur. Was funktioniert wird produziert.

      Du bist jetzt so im Nachteil, wenn du kleine feine Videos produzierst. Ein Let’s Play channel kriegt die benötigten Stunden viel schneller und leichter hin. Das scheint mir nicht fair zu sein. Ein Musikvideo ist an die 4 Minuten lang und möglicherweise viel mehr Aufwand als ein zusammen geklautes Top 10 Video mit null neuem Eigen Inhalt oder eben ein Let’s Play.

      Da läuft einfach zu viel schief im Moment.

    • Jan B-Punkt

      19. Januar 2018 at 15:34

      Wobei man auch im Gaming-Bereich zwischen Let’s Play und Let’s Play unterscheiden muss.
      Da gibt’s ordentlich Qualitätsunterschiede, die dann auch aus dem von Dir genannten Aufwand resultieren.
      Ähnliches gilt für Spielvorstellungen. Entweder laberste nur belangloses Zeug oder Du gibst richtige Infos von Dir. Letzteres setzt Recherche und Planung voraus. Und die Fähigkeit vollständige Sätze sprechen zu können.
      Ist natürlich bei Weitem weniger Aufwand, als man für ein Musikvideo betreibt, aber auch da gibt’s ja gute und schlechte Qualität.

    • Denny Fischer

      19. Januar 2018 at 12:10

      Prinzipiell schon. Nur finde ich sind insbesondere die größeren Kanäle die, die mit Schrott hochgekommen sind und danach noch krasseren Schrott produzieren. Da gehören ja einige dazu, zumindest in Deutschland. Und ich meine nicht Dinge, die mich nicht interessieren, sondern die wirklich Schrott sind.

    • ͕͗F͕͕͗͗i͕͕͗͗n͕͕͗͗d͕͕͗͗u͕͕͗͗s͕͗

      19. Januar 2018 at 14:32

      Wenn es so viele sehen, kann es kein Schrott sein. Möglich dass Du es nicht magst, aber wenn jemand etwas macht, was auch viel angeschaut wird, hat er es richtig gemacht. Zumindest wenn man Geld verdienen will.

    • Jan B-Punkt

      19. Januar 2018 at 14:43

      Wieviele Menschen lesen die BILD, obwohl sie der größte Schrott ist?
      Genau!

    • ͕͗F͕͕͗͗i͕͕͗͗n͕͕͗͗d͕͕͗͗u͕͕͗͗s͕͗

      19. Januar 2018 at 15:18

      Und sie verkauft sich immer noch gut. Die machen also alles richtig.

    • Jan B-Punkt

      19. Januar 2018 at 15:36

      Kommt auf die Sichtweise an.

    • ͕͗F͕͕͗͗i͕͕͗͗n͕͕͗͗d͕͕͗͗u͕͕͗͗s͕͗

      19. Januar 2018 at 15:53

      Die Sichtweise ist folgende: Jobs müssen bezahlt und Familien ernährt werden. Man muss also Geld verdienen. Die Nachfrage nach diesem eher weniger intellektuellen Inhalt ist ja ganz offensichtlich da, also füllen sie diese Lücke, bevor es andere tun.

      Fertig.

      Letztendlich geht es den Käufern der BILD nur um Unterhaltung. Schwere Kost will nach einem 8 Stunden Arbeitstag kein Mensch mehr lesen. Jeder hat seine eigenen Probleme.

    • Denny Fischer

      19. Januar 2018 at 14:46

      Nur weil du viele Leute ansprichst, ist es deshalb ja nicht trotzdem gut?

    • ͕͗F͕͕͗͗i͕͕͗͗n͕͕͗͗d͕͕͗͗u͕͕͗͗s͕͗

      19. Januar 2018 at 15:16

      Kommt darauf an, was Du mit „gut“ meinst. Wenn Du Geld verdienen willst, dann brauchst Du viele Klicks. Wenn Du den mit „Schrott“ bekommst, dann ist es ja um so einfacher. Wo ist das Problem?

      Du kannst auch eine Dokumentation über Bach und Mozart reinstellen, aber wenn es keiner sehen will, ist es letztendlich auch nichts wert.

  2. Jan B-Punkt

    19. Januar 2018 at 11:51

    Ich bin auch so ein kleiner Youtuber, der betroffen ist.
    Klar, ich hab max. 100€ im Jahr damit „verdient“, aber wie Du schon schreibst, ist das schon ein feines Gefühl, für die Mühe, die man sich macht, entlohnt zu werden.

    Es stört mich schon ein wenig, dass ich den Partner-Status aberkannt bekomme. Nicht unbedingt, wegen der Kohle, sondern weil es einfach eine Herabstufung in einem System ist. Und das nimmt die Motivation schon ein wenig.

    Naja, weitermachen – ist schließlich auch ein Hobby :)

    • Denny Fischer

      19. Januar 2018 at 12:11

      von 100 Euro kannste dir eventuell das bessere Mikrofon, das neue Objektiv oder was weiß ich kaufen, um besser zu werden. Auch so „wenig“ Geld kann ein Einschnitt oder eben Fortschritt sein.

    • Jan B-Punkt

      19. Januar 2018 at 12:27

      Absolut!
      Bei mir hat das die Hosting-Kosten für meinen V-Server gedeckt. War schon in Ordnung.

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