Insider sind sich schon heute darüber einig, dass das neue Motorola-Flaggschiff Edge heißen soll. Jetzt gibt es zahlreiche Bilder vom neuen Motorola Edge+.

Motorola hat nach Jahren der Langeweile und an der Leine der Moto Mods ein Comeback für dieses Jahr geplant. Dieses Comeback nennt sich wahrscheinlich Motorola Edge+ und ist das erste echte Flaggschiff-Smartphone seit vielen Jahren. Zwar gab es bis vor Kurzem noch die Moto Z-Serie, doch Motorola versprach langjährige Kompatibilität für die gefloppten Moto Mods und war deshalb bei der Gestaltung bzw. Weiterentwicklung der Geräte sehr stark eingeschränkt. Deshalb ist das Edge+ für uns das erste echte Highend-Smartphone von Motorola seit Jahren.

Jetzt gibt es die ersten sogenannten Renderings. Von einem Grafiker erstellte Grafiken, die auf sehr akkuraten Informationen des jeweiligen Android-Smartphones basieren. Onleaks (via Pricababa) ist die Quelle, hatte sich in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Wir können also sagen, dass wir hier wirklich das Motorola Edge+ sehen. Nur kleine Details könnten beim finalen Modell anders ausfallen.

Nun, was fällt uns hier auf? Ich sehe eine größere Anzahl an sichtbaren Mikrofonen hinten dran, die kleinen Löcher im Gehäuse. Das könnte einmal einer optimalen Tonaufnahme für Videos dienen, andererseits ist Amazon Alexa möglicherweise exklusiv an Bord. Des Weiteren ist das Gehäuse nicht nur optisch recht dick, es hat an den dünnsten Stellen eine Tiefe von satten 9,5 mm. Große Akku? Ja, bitte!

Motorola spendiert dem Smartphone außerdem ein Edge-Display, das zu beiden länglichen Seiten stark abfällt. Muss man nicht mögen. Im Motorola-Logo an der Rückseite erwarte ich den Fingerabdrucksensor. Diese Position ist für diese Geräte heute sehr ungewöhnlich. Des Weiteren gibt es drei Hauptkameras und dazu ein ToF-Sensor an der Rückseite, außerdem ein sehr kleiner Ausschnitt für die Frontkamera.

Motorola Edge+ Design im Video

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.