ZTE Grand Memo (Hands-On)

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Auf der Cebit wimmelt es ja nur so von kleinen Herstellern aus Fernost. Auch ZTE war vor Ort und zeigte dort seine neuen Geräte. Unter anderem gab es auch das Grand Memo zu sehen, welches mit seinen 5,7 Zoll klar in das Territorium des Note bzw. Note 2 einschreitet. Samsung hat bereits gezeigt, dass Smartphones dieser Größenklasse nicht unbeliebt sind und ZTE versucht nun wie viele andere auch den Koreanern ein Stück vom Kuchen wegzuschnappen.

Kommen wir zuerst zu der Ausstattung des Grand Memo. Im Vorfeld gab es ja ein kleines PR-Debakel, da ZTE das Gerät samt Snapdragon 800 angekündigt hatte, ohne, dass dieser überhaupt erhältlich war. Als Plattform gibt der Hersteller im Moment lediglich „Qualcomm“ an, wir können aber vom Snapdragon 600 ausgehen. Dieser steckt beispielsweise auch im HTC ONE und bietet neben 4 Krait 300 Kernen mit 1.7GHz auch eine leicht übertaktete Adreno 320 GPU. Die Leistung war im ersten Vergleich auf jeden Fall gut, nur die animationsreiche Software wollte hier und da mal nicht so richtig.

ZTE_Grand_Memo_Note_2

Das Display hat eine Diagonale von 5.7″ und somit lässt das Grand Memo sogar das Note 2 wie ein Kinderspielzeug dastehen. Wie das vergleichsweise kleine Nexus 4 dagegen aussieht muss ich wohl nicht erwähnen. Die Auflösung von 1280×720 war auf den ersten Blich noch ausreichend. Immerhin bietet es trotz der Größe immer noch eine PPI von rund 258. Die Farbwiedergabe konnte auch überzeugen. Der Akku sollte mit großzügigen 3200mAh für eine ordentliche Laufzeit sorgen. Auf der Rückseite kommt eine 13MP starke Kamera zum Einsatz.

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An sich konnte das Grand Memo einen positiven Eindruck machen, nur die Software ist hier und da etwas zu verspielt. Für ZTE typisch, kann man aber sicherlich mit einem guten Preis überzeugen, wenn das Gerät auf den Markt kommt.
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Bildquelle: Alexander Vogt

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