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Marktgeschehen

Zu schlechte digitale Ausstattung: Nachholbedarf an deutschen Schulen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Zu meiner Schulzeit waren wir nicht unbedingt schlecht ausgerüstet, wenn es um das Thema digitale Ausstattung ging. Heute sieht das an vielen Schulen aber schon ganz anders aus, die Ausstattung der meisten deutschen Schulen konnte mit dem Fortschritt der letzten Jahre nicht schritthalten, obwohl genau das heutzutage immens wichtig ist. Eine Umfrage zeigt, wie sehr die deutschen Schulen bei diesen Themen hinterhängen.

„Die Digitalisierung an deutschen Schulen kommt nur langsam voran. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Verbands Bildung und Erziehung zeigt, haben nur etwas mehr als ein Drittel der in die Erhebung eingeflossenen Schulen in allen Klassen schnelles Internet und WLAN. Zudem gibt es an zwei Dritteln der Schulen keine Klassensätze mit Tablet-PCs und Smartphones. Dies ist zwar weniger als vor fünf Jahren: hier waren noch 86 Prozent der Schulen ohne entsprechende Klassensätze ausgestattet. Der Fortschritt sei laut Verband Bildung und Erziehung jedoch zu langsam. In diesem Tempo würde es bis zum Jahr 2035 dauern, bis alle Schulen mit der notwendigen Technik ausgestattet seien.“

via Statista

Mal abgesehen von verfügbaren Geräten ist nicht mal WLAN flächendeckend an Schulen verfügbar oder ausreichend schnell genug. Das ist schon ein Armutszeugnis. Das digitale Deutschland hängt einfach in zu vielen Bereichen hinterher. Es reicht heute nicht mehr nur ein einziges Computer-Kabinett, wie es früher bei uns bezeichnet wurde. Und an den kommenden Plänen darf man zweifeln, ob Deutschland deshalb schnell digitaler wird.

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