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Roaming soll in der EU im kommenden Jahr fallen, nun hat die EU-Kommission für die Nutzung der eigenen SIM-Karten im EU-Ausland eine neue Regelung vorgelegt. Roaming soll in der EU zwar abgeschafft werden, dennoch möchte man dem potenziellen Missbrauch einen Riegel vorschieben. Der bisherige Ansatz mit deutlichen Limits war nicht akzeptabel, doch inzwischen hat man eine etwas andere Idee vorgelegt und diese kommt eigentlich überall etwas besser an.

Statt klassische Limits festzulegen, sollen die Provider immer dann einschreiten können, wenn eine SIM-Karte übermäßig im Ausland bzw. eine ausländische SIM im eigenen Land genutzt wird. Beispielsweise wenn eine SIM-Karte im Ausland deutlich mehr Traffic als im Inland erzeugt oder sogar im Herkunftsland inaktiv bleibt und daher dann nur im Ausland genutzt wird.

So wird verhindert, dass sich beispielsweise deutscher Nutzer eine deutlich günstigere SIM mit mehr Datenvolumen im Ausland besorgen und diese dann nur im Heimatland nutzen. Prinzipiell wird so unterbunden, eine günstigere ausländische SIM permanent daheim nutzen zu können. Provider können dann Nutzer warnen und mit zusätzlichen Kosten „drohen“. Erlaubt wären maximal 4 Cent je Minute Telefonie, 1 Cent je SMS und 0,85 Cent je Megabyte.

Insgesamt finde ich das Paket ganz gut, solang ich zukünftig einfach immer meine SIM-Karte auch im Urlaub oder auf anderen Reisen problemlos weiternutzen kann. Ist allerdings schon jetzt bei diversen Anbietern möglich.

[via EU, Max]

Über den Autor

Autor und Gründer

Denny ist Gründer von SmartDroid.de, bloggt seit mehreren Jahren über die aktuellsten Technik-Trends und liebt Motorsport sowie Fußball.

  • Thomas

    Wenn die SIM Karten frei gekauft und genutzt werden könnten ist das kein Missbrauch, sondern echter Wettbewerb. Die Unternehmen können sich billige Firmen und Mitarbeiter aus dem Ausland bestellen, bei Mobilfunkverträgen ist das aber nicht möglich. Warum eigentlich?