Skoda hat große Pläne und will den Octavia in den kommenden Jahren als elektrischen Kombi anbieten. Doch Konkurrenz gibt es nicht nur aus dem VW-Konzern, auch Volvo tritt wieder auf den Plan.
Skoda plant den elektrischen Octavia als Kombi zu bringen, schon mehrmals hat man das aktuelle Konzept präsentiert. Im Grunde genommen wartet man auf die neue elektrische SSP-Plattform von VW, die wahrscheinlich 2028 startet. Ein erstes Modell auf dieser Plattform könnte dann auch schon der neue Audi A4 E-tron sein, wohl auch als Avant vorgesehen.
Wenn ich an schöne Autos denke, dann kommen mir auch immer wieder Volvos vor das geistige Auge. Ich mag die Marke seit ein paar Jahren sehr, die Fahrzeuge sind optisch attraktiv. Durch die neue SPA3-Plattform sind sie das auch auf technischer Seite. Und die neue Plattform macht wieder Autos möglich, die zuletzt nicht denkbar gewesen sind.
Ein Problem haben die standardisierten Elektroauto-Plattformen derzeit: Sie sorgen für hohe Autos mit hohen Sitzpositionen. Genau das, was man von einer Limousine oder Kombi nicht gewohnt ist. Wer zum Beispiel in einen Polestar 2 einsteigt, der hat nicht gerade das Gefühl einer echten Limousine. Volvo hat die Lösung.
Batterie jetzt nicht mehr gleichmäßig flach unterm gesamten Auto
Die neue Architektur erlaubt eine andere Gestaltung der Fahrzeuge. Die Battiere kann anders platziert werden, unter anderem durch eine andere Platzierung der Pole. Außerdem hat man die Frontstruktur verändert, auch das hilft beim Platzieren der Zellen. Möglich sind nun wieder „Fußgaragen“, die eine tiefere Sitzposition ermöglichen und damit flache Fahrzeugsilhouetten begünstigen.
Die technische Flexibilität der SPA3-Plattform ebnet den Weg für die Rückkehr klassischer, flacher Limousinen und Kombis wie den Nachfolgern von S60 und V90. Die Batterie ist jetzt nicht mehr gleichmäßig flach unter dem gesamten Auto verteilt, wodurch ein großer Nachteil der letzten Jahre wegfällt.
Kurz gesagt: Die neue Plattform ist skalierbar für sämtliche Bauten. „Wir können flach bauen. Wir können elegant bauen. Wir können hoch bauen. Wir können Vans bauen… Alles ist möglich.“
Volvo kündigt noch keine Limousine und keinen Kombi an. Aber wenn man derart offen darüber redet, wie es gerade der Volvo-Technologiechef getan hat, darf man das schon als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen. Auch wenn die Nachfrage nicht mehr wie früher ist, einige elektrische Limousinen und Kombis wird es in den nächsten Jahren wohl geben.
