Bei Whoop ist ein großer Kritikpunkt in den letzten Monaten gewesen, dass das System die muskuläre Belastung nur dann berechnet, wenn man den integrierten Strength Trainer verwendet. Das ist jetzt anders, ab sofort gibt es zu jedem passenden Workout eine automatische Berechnung.
Whoop misst die muskuläre Belastung mithilfe eines Beschleunigungsmessers und eines Gyroskops, um die Geschwindigkeit und Intensität von Bewegungen zu erfassen. Das System erfasst den Stress für Muskeln, Knochen, Gelenke und Weichteile, der über die reine Herzfrequenzmessung hinausgeht. Nun profitiert man davon generell.

Eine automatische Berechnung gibt es ab sofort immer, wenn der Nutzer eine Aktivität wie „funktionelles Training“, HIIT oder Bodybuilding startet. Zum Feinjustieren der Daten kann man im Nachhinein über den Strength Trainer das Training detailliert protokollieren, durch das Eintragen von Übungen, Sätzen, Wiederholungen und Gewichten.
Whoop verspricht einen besseren Blick auf eure Werte, weil die Belastung besser errechnet werden kann. Das führt zu einem vollständigeren Belastungswert für Krafttrainings-Einheiten. Ich würde auch sagen, dass meine Daten seither von den früher gemessenen Daten abweichen und mit meinem Gefühl in den Stunden nach dem Training etwas besser korrelieren.

Manche können große Sprünge bei der Belastung sehen, nachdem die Berechnung des Trainings vorüber ist. Das ist erst einmal verwirrend, weil das System nun etwas anders als vorher arbeitet, es scheint jedoch realistischer zu sein. Es macht dennoch einen Unterschied, ob man das Training anschließend noch exakt einträgt oder alles bei der automatischen Berechnung belässt.
Whoop hat das Update vor wenigen Tagen freigegeben und es sollte bereits eure App erreicht haben. Normalerweise sollte ein Banner angezeigt haben, dass euer „Krafttraining jetzt mehr zählt“. Ich selbst freue mich, bin aber ehrlicherweise etwas zu faul, alle Übungen in der App nachzutragen.
