Man, da kann man schnell durcheinanderkommen. Ich hatte doch kurzzeitig in einem anderen Artikel das Redmi 9T mit dem Redmi Note 9T verwechselt und vermischt. Tatsächlich sind beide Geräte wohl auf den Weg nach Europa. Wir möchten uns jetzt allerdings um das Redmi Note 9T 5G kümmern, das ab dem 18. Januar flächendeckend zu bekommen ist. Die offizielle Präsentation des neuen Android-Smartphones erfolgt am 8. Januar (nächster Freitag), wie Xiaomi jetzt bereits angekündigt hat.

Alle wichtigen technischen Details hat allerdings Amazon.de bereits heute aufgelistet. Reichlich spät rüstet Xiaomi also die Redmi-Note-9-Serie erneut auf, im Fokus steht diesmal die 5G-Verfügbarkeit. Nach Redmi Note 9, Note 9S und Note 9 Pro ist es das vierte Modell dieser Serie, bringt allerdings deutlich mehr Unterschiede mit. Komplett neu ist nämlich die Basis unter der Haube. Um Geld zu sparen, kommt der Mediatek Dimensity 800U zum Einsatz. Ein vergleichbarer Snapdragon-Chip wäre deutlich teurer gewesen.

5G kommt bei Redmi an: Note-9-Serie wird wieder vergrößert

Zu den weiteren Specs zählen laut Amazon:

  • 6,53″ LCD mit 90 Hz Bildwiederholrate und FHD+
  • Dimensity-800U-Prozessor von Mediatek
  • 4 GB RAM, 128 GB Speicher
  • NFC für Google Pay
  • 5G-Unterstützung inklusive 5G-Dual-SIM
  • 5.000 mAh Akku, 18-Watt-Schnellladen über USB-C
  • 48 MP Hauptkamera inkl. Nachtsicht
  • Android 10 ab Werk inkl. Google-Apps

Laut Amazon soll dieses Modell rund 270 Euro kosten, 64 GB kosten noch 230 Euro. Ich rechne mit einer weiteren Variante, die auf jeden Fall mehr Arbeitsspeicher an Bord hat. Eigentlich ist dieser Einstiegspreis super, wären da nicht die ständigen Angebote rund um andere Xiaomi-Smartphones. Da gibt es Mi 10T Lite und Mi 10 Lite regelmäßig zu ähnlich günstigen Preisen. Andererseits ist mit starken Angeboten für das Redmi Note 9T 5G zu rechnen, wenn es denn ein paar Wochen im Handel ist.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. Es ist ja nun nichts Neues mehr, dass Xiaomi den Markt mit neuen Geräten flutet, um sich die weggebrochenen Marktanteile Huaweis möglichst schnell zu sichern. So weit, so normal. Funktionieren wird das mittelfristig ganz sicher, ob die daraus resultierende völlige Unübersichtlichkeit letztlich hilfreich für den Konsumenten ist, sei einmal dahingestellt. Was aber bei einem 2021 erscheinenden Gerät gar nicht geht, auch und vor allem nicht in der unteren Mittel- oder Einsteigerklasse, ist Android 10 ab Werk. Denn da ist das schnelle Ende des Lebenszyklus eines Redmi Note 9T eigentlich schon vorprogrammiert. Irgendwann – womöglich sogar recht schnell – kommt das Update auf Version 11, und mit der von Google bereits in diesem Herbst nahenden Version 12 ist das Ende der Fahnenstange auch schon ganz sicher erreicht. Was im ungünstigsten Zeit-Falle bedeutet, dass das Redmi bereits früh in 2022 aus dem Update-Portfolio rausfliegen könnte. Sicherheitsupdates werden wohl noch ein wenig länger zur Verfügung stehen. Günstig hin oder her, da würde ich mir als geneigter Käufer wohl doch lieber kein Redmi Note 9T zulegen.

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