Nothing-Gründer Carl Pei erklärte vor ein paar Monaten noch, dass ein schneller Rollout neuer Android-Version nicht so wichtig sei. Heute wissen wir aufgrund eines neuen Interviews, dass diese Aussagen cool wirken sollten, aber nicht ganz freiwillig getätigt worden sind.

Nothing hatte Personalprobleme

In einem Gespräch mit Android Authority erklärt Pei, dass es insbesondere in der Anfangszeit schwierig gewesen sei, gute und ausreichend viele Mitarbeiter für die Software zu gewinnen. Die es wiederum braucht, um ein Betriebssystem-Update auf die Beine zu stellen. Ein weiteres Problem ist, dass Nothing viele Software-Ingenieure in Teilzeit eingestellt hatte. Ein Problem im Alltag, wenn mal etwas fertig werden soll. Das ist nun alles besser organisiert.

Carl Pei gibt im Interview letztlich zu, dass Android 13 für das Phone (1) nicht freiwillig solange auf sich warten lässt. Nothing war zu schlecht in diesem Bereich aufgestellt. Dennoch verharrt Pei auf dem Punkt, dass die neue Android-Version für die meisten Nutzer wohl nicht wirklich wichtig ist, sie beschweren sich nur gerne über verzögerte Updates.

Nothing-Chef entschuldigt sich: „Ich weiß, dass wir mit Android 13 spät dran sind“

Da mag er richtig liegen und dennoch steht Nothing nach außen schlecht da, wenn sie nur ein einziges Smartphone pflegen müssen und dabei trotzdem langsamer als alle anderen Android-OEMs sind. „Die Jagd nach Versionsnummern ist nicht so wichtig“, bleibt die feste Überzeugung von Carl Pei.

Im ersten Quartal 2023 soll das Nothing OS 1.5 ausgerollt werden und es basiert dann auf Android 13. Ziel sei aber ein größeres Update auf Nothing OS 2.0. Man plane viele neue Funktionen. In der Anfangszeit war Nothing eher eine stabile Firmware wichtiger, deshalb gab es wenig spannende Funktionen zu entdecken.

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