Volvo hat die Zeichen der Zeit erkannt und rüstet auf Android Automotive OS um. Die Hintergründe leuchten ein. Autos parken selbst ein, fahren Straßen selbstständig entlang und können andere coole Dinge. Aber das reicht in Zukunft nicht mehr, der Fortschritt muss auch im Innenraum verfügbar sein. Und genau an diesen Herausforderungen scheitern einige Hersteller gerade noch krachend.

Volvo setzt jetzt voll auf Google

Volvo hat erkannt, dass das Infotainment heute ein anderes Level bieten muss und vor allem für immer mehr junge Kunden extrem wichtig ist. Das digitale Angebot moderner Autos ist schon heute wichtiger denn je. Jetzt sind neue Kunden nämlich das Publikum, das mit Smartphone in der Hand aufwächst. Ein Infotainment ohne Spotify und Co. sind da nur noch schwer vermittelbar. Volvo hat sich deshalb komplett auf Google eingelassen.

Spotify und Co. müssen zukünftig selbstverständlich sein

Android Automotive OS ist die optimale Lösung. Es bietet einerseits beliebte Apps wie Google Maps und Assistant ab Werk. Und dank Google Play Store auch immer mehr Apps, die die Käufer auf ihren Smartphones schon seit Jahren verwenden. Ein derartiges Ökosystem selbst aufzubauen wäre nicht nur für Volvo kaum machbar. Andere Hersteller zeigen mit Engstirnigkeit, dass das nicht so einfach geht.

Obwohl man sich damit in die Hände von Google begibt, ist die Geely-Tochter in meinen Augen den richtigen Weg gegangen.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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2 Kommentare

  1. Hatte letztes Jahr einige Zeit einen S60 längere Zeit als Leihwagen.
    Und auch wenn die bisherige Version von Android Car als benutzerunfreundlich gegolten hat, so muss ich ganz ehrlich sagen, war sie (in meinen Augen) deutlich aufgeräumter und intuitiver als das was VW oder auch Audi bislang in ihren Fahrzeugen anbieten.

  2. Was andere Autohersteller wie der VW Konzern, BMW etc. nicht verstanden haben und immer noch nicht verstehen, ist das das Betriebssystem leicht und schnell zu bedienen sein muss. Polestar macht da einen großartigen Job. Ich bin eingestiegen und wusste direkt wo was im System zu finden ist. Intuitive Bedienung wie ein Handy. VW erinnert eher an Windows 95. Im etron war man von drei Displays erstmal maßlos überfodert. Im Taycan sind es ja optional sogar vier. Mehr Displays, die alle Aufmerksamkeit wollen, ist nicht die Lösung! Tesla und Google haben neue Maßstäbe für Infotainment gesetzt. Bis die anderen aufholen, werden 3-4 Jahre vergehen. Würden keine konservativen 50-70 jährigen im Vorstand der Konzerne sitzen, wäre man jetzt schon deutlich weiter.

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