Android erklärt: Die Entwickleroptionen

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Android bietet seit einigen Jahren die sogenannten Entwickleroptionen an, mit welchen man das eigene Android-Gerät noch ein wenig mehr an die eigenen Bedürfnisse anpassen und diverse Einstellungen freischalten kann. Doch auch die Entwickleroptionen müssen erst freigeschaltet werden. Dafür müsst ihr die Systemeinstellungen eures Gerätes öffnen, dort in den Punkt „Über das Telefon“ springen und da die Build-Nummer aufsuchen. Auf diese muss ganz oft nacheinander gedrückt werden, bis ihr Entwickler seid, was euch durch eine kleine Meldung bestätigt wird.

Android erklärt: Die Entwickleroptionen

Das können die Entwickleroptionen

Über dieses Einstellungsmenü, das nach seiner Freischaltung in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Drucken“ zu finden ist, kann man diverse interessante Dinge konfigurieren. Darüber lässt sich beispielsweise das USB Debugging aktivieren, das hin und wieder benötigt wird, wenn man doch mal ein wenig bastelt. Des Weiteren muss dort freigeschaltet werden, wenn man den Bootloader des Gerätes öffnen möchte.

Doch auch für Nutzer mit weniger Ambitionen zu Bastelarbeiten können die Entwickleroptionen interessant sein, denn die Geschwindigkeit der Animationen eures Android-Gerätes lassen sich dort auch konfigurieren. Mit dem Animationsmaßstab 1x läuft mein Nexus 6 gleich viel schneller. Auch komplett abschalten kann man die Animationen auf Wunsch oder deutlich verlangsamen.

Android erklärt: Die Entwickleroptionen

Mit Funktionen wie „Zeigerposition anzeigen“ kann man auch wunderbar selbst testen, ob das Display beispielsweise irgendwo einen Defekt hat und die Berührungen nicht mehr richtig erkennt, solltet ihr damit tatsächlich Probleme haben.

Android erklärt: Die Entwickleroptionen

Ansonsten sind die Entwickleroptionen aber wirklich meist nur für Entwickler interessant, wobei bei neuen Android-Versionen in den Previews gern auch mal neue Funktionen dort zu finden sind, die Google sonst eigentlich noch nicht so zeigen möchte.