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Android: Google Play Protect verliert im Anti-Viren-Test deutlich

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Google Play Protect Header

Es ist schon seit Jahren ein stets im Hintergrund schwebendes Thema, im neusten Test schneidet die Anti-Viren-Software von Google wiedermal nicht sonderlich gut ab. Google hat mit Play Protect eine Eigenlösung in Android integriert, welche die Installation von neuer Software überwacht und gegebenenfalls verhindert. Apps und das System werden von diesem Dienst stets geprüft und überwacht, doch im Vergleich verliert die Google-Software gegen Anti-Viren-Tools anderer Entwickler eindeutig.

Das fängt schon bei der Erkennung von Malware an. In Echtzeit erkannte Google Play Protect bei fast 3000 Beispielen nur 70 Prozent, während Durchschnitt aller gemessenen Tools bei 97 Prozent lag. Bei der Erkennung brandneuer Malware, die in den letzten vier Wochen entdeckt werden konnte, erkannte Google Play Protect lediglich 49 Prozent der über 2700 Beispiele. Ihr ahnt schon, der Durchschnitt aller Tools lag wieder bei knapp 97 Prozent.

Nun, Googles fortschrittliche Eigenlösung scheint noch lange nicht auf dem Stand der Konkurrenz zu sein. Zwar ist die Art der Erkennung sehr modern, allein wegen der aufwendigen maschinellen Unterstützung über die Cloud. Man müsste die Erkennung schädlicher Software aber noch grundlegend optimieren. Vielleicht schaffen es auch deshalb immer mal wieder schädliche Apps in den Play Store?

Zu Google Play Protect gehören auch das „Safe Browsing“ und der Remote-Zugriff auf ein verlorenes Gerät. Ich selbst sehe übrigens kein Problem darin, selbst unter Windows nutze ich seit Jahren die Onboard-Tools und fahre gut damit. Einfach Apps und Anwendungen aus seriösen Quellen laden, das reicht in der Regel eigentlich schon aus.

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