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Android: Google reagierte auf drohende EU-Strafen zu spät

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Google wurde vor ein paar Tagen zur einer Strafe von mehreren Milliarden Euro verdonnert, Google hätte das mit einer früheren Reaktion verhindern können. Obwohl die Strafe enorme Ausmaße hat, schlägt sich das nur einmalig in den Quartalszahlen nieder. Google bzw. die Alphabet-Mutter können gut damit leben, der Gewinn ist nur etwas davon betroffen. Trotzdem hätte man diese Strafe verhindern können, der US-Konzern hat nur viel zu spät auf Ermittlungen und Vorwürfe reagiert.

Genauer gesagt soll sich Google ein Jahr zu viel Zeit gelassen haben. Man war zwar bereit für Veränderungen, um in den Augen der EU die Monopolstellung im Android-Ökosystem nicht ausnutzen, doch Vorschläge dafür kamen schlicht viel zu spät. Deshalb hat die EU jegliche Bemühungen seitens Google schlussendlich abgeschmettert. Google hätte schneller reagieren müssen, um noch beachtet werden zu müssen.

Obwohl die Strafe am Ende nicht sonderlich schmerzt, finde ich schon beachtlich wie ungenau Google in diesem Fall gearbeitet hat. Eigentlich sollte der Konzern bessere Rechtsabteilungen beschäftigen können. [via]

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