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Android-Mitbegründer: Die Update-Diskussion ist völlig unnötig

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Die Fragmentierung von Android ist ein Problem, welches eigentlich schon seit zig Jahren diskutiert wird, bis heute es dafür aber auch keine Lösung gibt. Doch muss es eigentlich eine Lösung dafür geben, dass nicht alle Geräte auf dem aktuellsten und gleichen Stand sind? Wenn es nach mir und auch nach Android-Mitbegründer Rich Miner geht, dann ist die Diskussion um dieses Thema inzwischen nur noch unnötig.

Das vermeintliche Problem der Fragmentierung bzw. die Diskussion darüber sieht er inzwischen als völlig übertrieben an, obwohl er zugibt, dass Google bzw. die Entwickler zu Beginn vieles erst lernen mussten. Doch das Update zur bekannten 99% Sicherheitslücke wurde so schnell an die Hersteller ausgeliefert, dass man dadurch gut sehen konnte, wie schnell Google auf sowas reagieren kann.

Miner betont zudem, dass es bei einer Rate von täglich 1,5 Millionen neuen Geräten kaum möglich ist Fragmentierung überhaupt auszuschließen. Auch die Hersteller sind teilweise schuld daran, da ihre Update-Politik oft zu konservativ ist. Allerdings gibt es dafür gute Gründe, denn Updates sollten zu 100 Prozent bei allen Kunden funktionieren, was ebenfalls sehr schwer zu bewerkstelligen ist.

Doch fehlende Feature-Updates sind heutzutage eigentlich kein Problem. Höchstens die Android-Geeks wissen, was ihnen fehlt, wenn sie nicht die aktuellste Android-Version besitzen. Bei einem normalen Kunden kommt das in der Regel nicht an, solang er mit seinem Gerät zufrieden ist. Die Sehnsucht nach Updates ist laut Miner also bei den meisten Nutzern gar nicht vorhanden, was sich auch mit meinen Erfahrungen deckt.

Deshalb hatten wir auch eine Umfrage gestartet, in welcher es um die Zufriedenheit von euch mit eurem Android-Gerät geht. Unabhängig von Sicherheits-Updates, die für eine gewisse Zeit gewährleistet sein sollten, ist die neuste Android-Version doch heutzutage wirklich nicht mehr so wichtig – oder?

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(Quelle Xconomy)

4 Kommentare
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4 Comments

  1. DerWeise

    11. Juli 2013 at 23:54

    Also früher waren mir Updates extrem wichtig. Auf android 4.1 und dessen Project Butter habe ich sehnsüchtig gewartet.
    Seitdem ich JellyBean habe ist bei mir der Drang auch erloschen. Android 2.2 und 2.3 sind nice to have – mehr aber auch nicht…
    Das kann sich natürlich wieder ändern, wenn mal richtig fundamentale Funktionen in android 5 hinzukommen z.B. ein extrem aufgebohrtes Energiemanagement o.a….
    Dann kaufe ich aber meist sowieso ein neues Gerät .

    • danielXY

      12. Juli 2013 at 00:06

      2.2 oder 2.3?

    • DerWeise

      12. Juli 2013 at 06:50

      Mist ich meine natürlich 4.2 und 4.3 :P

  2. danielXY

    12. Juli 2013 at 00:08

    Stimme dem Kommentar zu. Seit 4.1 tritt Google ja ordentlich auf die innovationsbremse softwareseitig….

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