Andy Rubin war gegen das Moto X, wie auch die gesamte Android-Abteilung

Die Entwicklung des Moto X verursachte intern wohl mehr Probleme, als bisher bekannt war, denn es gab intern viel Gegenwind gegen die starke Zusammenarbeit von Google und Motorola. Einer der Gegner war Andy Rubin, einer der Mitbegründer von Android, der sehr überraschend vor wenigen Monaten das Team rundum das mobile Betriebssystem verließ. Aufgrund des Open Source-Gedanken wollte Rubin keine derart enge Zusammenarbeit von Google und Motorola, wie jetzt das Wall Street Journal aus eigenen Quellen mitteilt.

Und diese Vorgehensweise, also intern gegen eine Zusammenarbeit anzukämpfen, scheint ihm den Arbeitsplatz gekostet zu haben. Von Anfang an konnte ich mir keinen freiwilligen Rücktritt vorstellen. Das unterstreichen auch die Handlungen anderer Mitarbeiter der Android-Abteilung, die wohl relativ plötzlich nur noch spärlich mit den Jungs von Motorola kommunizierten. Egal, mit welchen Google-Abteilungen die Jungs von Motorola zusammenarbeiteten, es lief immer alles gut und reibungslos, nur nicht mit den Entwicklern von Android.

Motorola-Mitarbeiter meinen sogar, sie hätten trotz derselben Chefs mehr Nachteile als andere Hersteller gehabt, die mit den Android-Entwicklern zusammenarbeiten. Das ist wohl auch der Grund dafür, warum selbst das Moto X aus dem Hause Google „nur“ mit Android 4.2.2 und nicht 4.3 ausgestattet ist. Natürlich bestätigt Motorola-Chef Dennis Woodside derartige Aussagen nicht und argumentiert mit dem üblichen Blabla.

Die absolute Wahrheit werden wir wohl nie erfahren oder zumindest nicht aus offiziellen Quellen, doch Andy Rubin scheint für sein Lebenswerk den Kopf hingehalten zu haben.

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(Quelle Wall Street Journal)