Bislang halten sich die Smartphone-Hersteller aus der Android-Welt noch stark zurück. Sie bieten selbst in teureren Geräten selten über 256 GB Speicher an. Weil aber immer häufiger die microSD-Slots fehlen und nicht jeder Nutzer sonderlich viel Lust auf die Cloud hat, dürften Smartphones mit viel Festspeicher weiterhin oder jetzt erst recht sehr gefragt sein. Zumindest sieht man das bei Apple so, die mit dem iPhone 13 wohl einen weiteren Schritt gehen.

Apple verändert das Speicherangebot

Wie es nur kurz vor Präsentation der neuen Geräte heißt, soll Apple mit dem iPhone 13 erstmals keinen Speicher mehr von nur noch 64 GB anbieten. Mindestens 128 GB gibt es bei den neuen Geräten zur Auswahl. Was wiederum dafür sorgt, dass die zukünftige Auswahl bei den regulären Modellen 128, 256 und 512 GB bietet. Wer sich für ein Pro oder Pro Max entscheidet, soll sogar 1 TB fest verbauten Speicher wählen können.

64 GB sollten langsam der Vergangenheit angehören

Apple mag nicht mehr beständig für die größten Innovationen stehen, gibt aber immer wieder neue Wege für den Markt vor. Eventuell sehen wir also zukünftig mehr Android-Smartphones, die Speichervarianten von über 256 GB bieten. Wobei wir nicht verheimlichen wollen, dass einige Android-Marken schon eher als Apple den Einstieg auf 128 GB geändert hatten.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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6 Kommentare

  1. 64GB ist ja auch ein Witz! Außer Apple hätte sich sowas ohnehin niemand mehr getraut. Ich brauche im Grunde nicht viel Speicher, aber selbst bei mir sind die 128GB zu 60% belegt. Diese Speichergrößen sind für PCs inzwischen spottbillig, da lohnt sich unter 500GB schon nichts mehr. Speicherkarten kosten auch nicht viel. Kann mir kaum vorstellen dass das bei dem im Handys verbauten Speicher sooo viel anders ist und schon gar nicht solche Aufpreise rechtfertigt.

    1. Meine 128GB sind zu 30% belegt, allerdings miste ich auch regelmäßig aus.
      Das der Speicher schnell knapper wird, liegt imho vor allem an den App-Entwicklern: Jedes auf Instagram gepostete Bild wird, obwohl es ja eh schon auf dem Handy ist, noch mal extra gespeichert….. völlig überflüssig. Die Plex-App hat zeitweilig n Cache von 2-3GB und die Performance ist trotzdem schlecht. Die Liste ließe sich fortsetzen.
      Muss alles nicht sein finde ich.

      1. Das kommt erschwerend hinzu. Gibt so einige Apps die hunderte MB bunkern, da kommt was zusammen. Mein Speicher ist auch nur so gut belegt, weil meine Musik in Hi-Res vorliegt, da kann ein einzelner Song gerne mal 200MB groß sein. :o
        Es ist wie so oft, besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben. ;)

  2. Ich weiss nicht wo das Problem liegt.
    Habe von meinen 64 GB 34 Prozent belegt.
    Fotos und andere Daten gehen alle in die Cloud.
    Lg Rolf

    1. Dann viel Spaß mit Datenschutz.
      Da ist selbst die heiligste Cloud geschützt. Aber wenn dir gefällt, ist halt dir überlassen.

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