Apple wird womöglich nicht zu iMessage-Öffnung gezwungen

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Bild: kuu akura/Unsplash

Die Interoperabilität soll Messenger miteinander kompatibel machen, doch Apples Angebot ist dafür wohl nicht beliebt genug.

Laut Informationen von Bloomberg soll der Messenger-Dienst iMessage von den neuen EU-Wettbewerbsregeln (Digital Markets Act, auch bekannt als DMA) ausgenommen werden. Die EU-Kommission ist Insidern zufolge der Ansicht, dass iMessage nicht populär genug bei Business-Nutzern ist, um unter die Regulierung zu fallen.

Sollte iMessage unter den DMA fallen, müsste Apple den Dienst mit Konkurrenzangeboten wie WhatsApp und Facebook Messenger kompatibel machen – was Apple wenig überraschend strikt ablehnt.

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Kürzlich gab es schon großes Aufsehen, weil Nothing einen Weg gefunden haben wollte, iMessage zumindest generell unter Android möglich zu machen. Der wurde dann schnell wieder eingestampft, mit Beeper Mini scheint es aber inzwischen wirklich eine vielversprechende Alternative.

Der DMA verpflichtet große Tech-Konzerne wie Google, Amazon und Meta jedoch, die eigenen Dienste nicht gegenüber denen der Konkurrenz zu bevorzugen. Außerdem werden bestimmte Datennutzungspraktiken untersagt und mehr Interoperabilität zwischen Plattformen gefordert.

Neben iMessage prüft die EU-Kommission noch Microsofts Bing, Edge und Advertising auf eine mögliche Regulierung. Apple, Meta und ByteDance versuchen über Gerichte, manche ihrer Dienste von dem Gesetz auszunehmen.

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Der DMA tritt im März 2023 vollständig in Kraft, bis dahin will sich die EU-Kommission noch näher mit der Thematik beschäftigen. Weder die EU-Kommission noch Apple wollten auf Bloomberg-Anfrage antworten.

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