Google hat für Google Maps eine enge Verknüpfung mit dem Google Assistant erarbeitet, was man Assistant Driving Mode nennt und schon bald für alle Nutzer ab Android 12 anbietet. Jedenfalls soll in der neuen Android-Version diese in Deutschland nur als Auto-Modus oder Auto-Funktion bezeichnete Neuheit das bisher angebotene Android Auto auf Telefonbildschirmen ersetzen.

Google kündigte die Funktion bereits im Frühjahr 2019 an, aber rollt sie bislang nur als Testversion aus. In diesem Frühjahr gab es dann noch die Ankündigung einer komplett neuen Oberfläche, die jetzt gut vier Monate später bei den ersten Nutzern auf den Geräten auftaucht. Sie sieht anders aus und ist anders strukturiert, sodass der Auto-Modus noch vor finaler Einführung komplett überarbeitet wurde.

Google rollt großes Update aus, noch bevor die Funktion für alle startet

Ganz oben begrüßt euch die Funktion und verrät schon mal ein wichtiges Detail über den aktuellen Verkehr in eurer Nähe. Direkt darunter gibt es ein paar Schnellzugriffe auf die wichtigsten Funktionen des Telefons. Noch weiter darunter sind weitere personalisierte Vorschläge zu finden. Zum Beispiel der Weg nach Hause oder das letzte Telefonat.

Bilder von 9to5Google:

Google hat die Oberfläche jetzt so gestaltet, dass sie im Auto grundsätzlich nützlich ist, ohne dass man tatsächlich aktiv navigieren muss. So wird die neue Auto-Funktion tatsächlich zu einem Ersatz für Android Auto. Wir bekommen eine leicht überschaubare Oberfläche mit den wichtigsten Funktionen. Das lenkt weniger ab im Auto. Wobei in Deutschland die Nutzung des Telefons ohnehin untersagt ist.

Assistant Driving Mode: Betatest läuft

Google rollt das neue Design zuerst bei einigen Nutzern mit Google-App in Beta 12.35 aus, aber längst nicht für alle oder international. Es ist weiterhin unbekannt, wann der Assistant Driving Mode international und offiziell für alle Android-Anwender bereitsteht.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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