Mit dem neuen Fonepad hat ASUS auf dem Mobile World Congress zwar nicht überrascht, dennoch ist das Gerät recht interessant, denn es bietet 3G-Funk in einem hochwertigen Gehäuse schon für 219 Euro. Damit liegt es preislich auf einer Stufe mit dem Nexus 7, ist sogar 80 Euro günstiger, wenn wir direkt die beiden 3G-Modelle gegenüberstellen. Weiter Unterschiede gibt es natürlich trotzdem, wozu der Prozessor gehört, denn im Nexus 7 kommt ein Nvidia Tegra 3 zum Einsatz und um Fonepad ein Intel Atom Z2420. Nicht nur die Anzahl der Prozessorkerne ist entscheidend unterschiedlich, sondern der Intel-Chip ist auch sehr energieeffizient und zudem auch noch günstig. Natürlich unterscheiden sich beide Geräte auch bei der Software, denn leider liefert ASUS das Fonepad noch mit Android 4.1 aus, zudem hat es ein paar kleine Software-Anpassungen wie etwa eine andere Tastatur.

Wenn wir aber beide Geräte gegeneinander aufstellen, dann scheint mir das Fonepad dem Nexus 7 im Preis/Leistungsverhältnis überlegen, zumindest mit der Ausstattung zum genannten Preis. Der Tegra 3 ist sowieso nicht so der Burner und der Intel-Chip ausreichend stark für (fast) alle Anwendungen. Wer mobil dank 3G-Funk sein will, den Datenspeicher flexibel erweitern möchte und eine Preisobergrenze von um die 200 Euro hat, sollte auf den baldigen Marktstart des Fonepads warten. Zudem ist ASUS bekannt dafür, neue Android-Versionen recht schnell als Update nachzuliefern.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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