Audi im E-Auto-Wandel: VW-Sorgenkind leidet unter „internen Spannungen“

Audi A6 e-tron Konzept

Bild: Audi A6 e-tron Konzept

Audi muss sich für die elektrische Zukunft neu aufstellen, das sorgt für Probleme und Herausforderungen.

Audi gilt eigentlich als Vorzeigemarke von VW, der Autohersteller soll mit seinem Premiumsegment gegen BMW und Mercedes antreten. Das gelang in den letzten Jahren kaum noch, soll aber mit der elektrischen Zukunft wieder möglich sein. Audi Q6 e-tron und A6 e-tron sollen das für Audi ab 2024 entsprechend leisten können. Aber es gibt noch viel zu tun.

Erneut berichten Insider von internen Spannungen bei Audi. Es gibt signifikante Personalwechsel, die nicht nach außen kommuniziert werden. Führungskräfte einzelner Abteilungen arbeiten aneinander vorbei, kommunizieren teilweise gar nicht oder nur wenig miteinander. Zugleich muss das Unternehmen innerlich neu strukturiert werden, dabei müssen etwa Hierarchieebenen gekürzt werden.

Befürchtungen gibt es, dass Audi möglicherweise für mehr Effizienz und weniger Kosten schlussendlich zu viel Geld einspart, sodass andere negative Effekte auftreten. Eigentlich will man „Vorsprung durch Technik“ wieder neu aufbauen. Das ist eine immense Herausforderung für die Führung von Audi, die derzeit aber vorrangig noch mit sich selbst zu tun hat.

Aber nicht nur im hochpreisigen Segment will Audi vorne mitspielen. Inzwischen wurde auch ein günstigeres Elektromodell, das unter dem Q4 angesiedelt ist, für die nächsten Jahre angekündigt. Wir hoffen, dass es durch die internen Spannungen nicht zu Verzögerungen kommt, wie wir sie beim Q6 gesehen haben, der mehrere Jahre zu spät kam.

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