• Ist das Mikrofonloch eine Gefahr für die interne Hardware?
  • Ein berühmter YouTuber hat fünf Geräte getestet.

Anfänger oder auch erfahrene Smartphone-Besitzer, die selten ihr Smartphone wechseln, werden wohl schon öfter die Löcher ihres Smartphones inspiziert haben. Es gib davon heute oftmals mehrere verteilt über das gesamte Gehäuse. Ich habe hier ein Redmi Note 11, das im Gehäuserahmen an drei der vier Seiten ein kleines Loch hat. Bei den Pixel 6-Telefonen sind es immerhin noch zwei ähnlich große Löcher.

Heute ist es üblich, dass man bei Smartphones mit einem kleinen Tool den Schlitten für die SIM-Karte herausdrücken muss. Siehe Titelbild. Aber es kann auch schnell mal passieren, dass man dieses Tool, welches einer Nadel ähnelt, in ein falsches Loch steckt. Die anderen kleinen Löcher am Gehäuse sind in der Regel für Mikrofone vorgesehen. Man sollte dort eigentlich nichts reinstecken. Mir ist dieser Fehler aber auch schon passiert und der erste Schreck war groß.

SIM-Tool im falschen Loch, und dann?

Stellt sich natürlich die Frage, ob man durch einen kleinen Fehler großen Schaden am Gerät anrichten kann? Der berühmte JerryRigEverything hat eine beruhigende Antwort. Er hat einige populäre Smartphones der aktuellsten Generation zerlegt und deren Löcher auf den Prüfstand gestellt.

Dabei stellte sich heraus, dass es die Regel ist, dass man mit dem SIM-Tool in den Mikrofonlöchern nicht weit genug vordringen kann. Tatsächlich ist die sensible Technik oftmals oberhalb oder unterhalb der Öffnung platziert. Man beschädigt weder den Wasserschutz noch das Mikrofon oder andere Hardware im Inneren des jeweiligen Smartphones. Das sind doch gute Nachrichten!

Ich würde aber nicht meine Hand ins Feuer legen, dass dieser Schutz bei allen Geräten gegeben ist. Gerade bei günstigen Smartphones ist das Gerätedesign nicht so wichtig, da wird günstig produziert und entwickelt. Also vorher erkundigen, bevor ihr reinsteckt!

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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2 Kommentare

  1. Ich wüsste auf Anhieb garnicht, wann ich zuletzt das SIM-Tool benutzt habe. Nutze seit Jahren nur noch e-SIM.

  2. Wer kennt es nicht: einfach mal in irgendwelchen Löchern rumstochern und hoffen dass es hinterher nicht teuer wird… ;-)

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