Mit BlackBerry folgt nach Nokia der zweite größere Smartphone-Hersteller, welcher aufgrund seiner Krise jetzt einen Konkurrenten zur Übernahme aufsucht. Das erste Angebot über 4,7 Milliarden Dollar war sicher nicht unattraktiv, doch man möchte offenbar lieber einen Käufer aus der Branche finden. Deshalb befindet man sich bei BlackBerry derzeit in Verkaufsgesprächen mit den großen dieser Welt, wozu Google, Intel, LG, Cisco und auch SAP gehören. Samsung soll ebenfalls dazugehören, doch die haben bislang sämtliche Kommentare dazu verweigert.

Prinzipiell wäre ein Kauf für fast alle dieser Kandidaten gar nicht dumm, denn man könnte die Hardware-Plattform von BlackBerry einstampfen und sich auf den Verkauf der Enterprise-Lösungen konzentrieren. BlackBerry bzw. damals noch RIM hätten diesen Weg schon lange gehen müssen, um eine Krise abzuwenden, doch diesen Schritt zum reinen Software-Unternehmen hat man sich dann doch nicht getraut.

Definitiv bleibt das Thema spannend, denn der Markt entwickelt sich derzeit leider nicht ganz so, wie wir uns das wünschen. Zwar kommen mehr im Westen unbekannte Hersteller wie Xiaomi und Oppo ans Tageslicht, dafür verschwinden andere Riesen wie HTC, Nokia und BlackBerry von der Bildfläche.

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(via The Verge, Reuters)

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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