Nach Brexit: Keine Sorge vor Roaminggebühren für deutsche Kunden – zumindest erstmal

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Bild: Habib Ayoade/Unsplash

Nach dem Brexit heißt vor den Roaminggebühren? Zumindest einige der deutschen Mobilfunkkunden können beruhigt schlafen.

Man muss sich schon anstrengen, um sich an eine Zeit zu erinnern, in der man ins Ausland fuhr und panisch die mobilen Daten ab- oder Roaming gar nicht erst einschaltete. Im Jahr 2017 wurden die Roaminggebühren in der EU abgeschafft – und damit damals auch in Großbritannien. Mit dem Austritt des Vereinigten Königsreichs aus der EU sollte sich dann die Sache mit dem kostenfreien Roaming wieder erledigt haben, oder?

Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Mobilfunkanbietern in Deutschland ergibt zum Glück ein anderes Bild. Weder Vodafone noch die Telekom würden planen, in Zukunft wieder für Roaming in UK Geld zu verlangen. Ganz so eindeutig ist es bei O2 bzw. 1&1 nicht. Dort schließt man Gebühren immerhin bis Ende des Jahres nicht aus – wir müssen also auf weitere Neuigkeiten für 2022 warten, da man sich noch in Verhandlungen mit Partnern befinde.

EU-Roaming hat sich für Mobilfunkkunden gelohnt

Roaming: UK-Kunden müssen bald draufzahlen

Während Kunden in Deutschland also beruhigt sein können, sieht es nicht ganz so gut für Kunden in Großbritannien aus. Die Carrier Vodafone UK und EE hatten nämlich angekündigt, ab nächstem Jahr Gebühren für die Nutzung des eigenen Mobilfunktarifs außerhalb der Nationalgrenzen zu erheben.

(via)

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2 Kommentare zu „Nach Brexit: Keine Sorge vor Roaminggebühren für deutsche Kunden – zumindest erstmal“

  1. Was für ein Quatsch vodafone hat schon bestätigt dass ab 2022 roaming in gb für EU kunden kostenpflichtig ist und bei o2 sieht es auch stark danach aus. Einzig die Telekom macht es nicht.

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