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Chrome: Google schützt Inkognitomodus zukünftig davor erkannt zu werden

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Google Chrome Inkognito

Google will die Privatsphäre der Nutzer besser schützen, dafür wird der Inkognitomodus ab Ende Juli entscheidend verändert. Oder besser gesagt ein Bestandteil im Chrome-Browser, der bislang zur Erkennung eines aktiven Inkognitomodus zweckentfremdet wurde. Das besagte „Loophole“ wird Google jetzt schließen, erklärten die Entwickler in einem frischen Beitrag in ihrem Blog.

Der Incognito-Modus von Chrome basiert auf dem Prinzip, dass Sie die Wahl haben sollten, das Web privat zu durchsuchen. Ende Juli wird Chrome eine Lücke schließen, die es den Websites ermöglicht hat, Personen zu erkennen, die im Incognito-Modus surfen. Dies wird einige Verlage betreffen, die das Schlupfloch genutzt haben, um eine Umgehung der Paywall abzuschrecken, weshalb wir den Hintergrund und den Kontext der Änderung erläutern möchten.

Endlich wieder richtig privat

Bislang verwenden Webseiten einen Trick zur Erkennung, ob der Nutzer gerade privat in einem Inkognito-Fenster unterwegs ist. Google bringt eine entscheidende Veränderung mit Chrome 76 ein, die diesen Weg in Zukunft versperrt. Ebenso geht man gegen andere Methoden vor.

Heutzutage verwenden einige Websites eine unbeabsichtigte Lücke, um zu erkennen, wann Personen im Inkognito-Modus surfen. Die FileSystem-API von Chrome ist im Inkognito-Modus deaktiviert, um Aktivitätsspuren auf dem Gerät einer anderen Person zu vermeiden. Sites können die Verfügbarkeit der FileSystem-API prüfen und bei Auftreten einer Fehlermeldung feststellen, dass eine private Sitzung stattfindet, und dem Benutzer eine andere Erfahrung bieten.

Mit der Veröffentlichung von Chrome 76 am 30. Juli wird das Verhalten der FileSystem-API geändert, um diese Methode der Erkennung im Inkognito-Modus zu beheben. Chrome arbeitet ebenfalls daran, andere aktuelle oder zukünftige Mittel zur Erkennung des Inkognito-Modus zu beseitigen.

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