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Chrome OS

Chrome OS wird virtuelle Desktops bekommen – Wie bei macOS und den anderen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Google macht sein Chrome OS immer umfangreicher und damit zu ernsthaften Alternative. Das für Desktop-Geräte geeignete Betriebssystem wird jetzt auch virtuelle Arbeitsplätze erhalten. Besonders macOS-Nutzer werden die virtuellen Arbeitsplätze kennen, bei meinem kurzen Macbook-Ausflug hatte ich genau das an Apples Betriebssystem sehr gemocht.

Virtual Desks: Virtuelle Arbeitsplätze

Nun kommt diese Funktion auch in Chrome OS. Vor ein paar Monaten gab es erste Berichte dazu, nun ein erstes Video. Google nennt es Virtual Desks, das Video deutet die Funktionsweise an. In der Übersicht werden wir neue Arbeitsplätze anlegen, zu anderen wechseln und sie beenden können. Man könnte zum Beispiel einen Arbeitsplatz für privat nutzen und einen für die Arbeit. Oder einen für Browser-Aktivitäten und einen für Fotobearbeitung.

Noch ist die extrem frühe Version nur ein grober Ausblick. Wann die virtuellen Arbeitsplätze nutzbar sind, wird sich erst über die kommenden Monate zeigen. Die 9to5-Kollegen rechnen nicht mit einem Erscheinen vor Chrome OS 74.

Chrome OS: Offline-Support für Drive-Ordner, 2. Video der virtuellen Desktops

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Jonas Weber

    14. Februar 2019 at 10:22

    Mir ist das Beispiel nicht ganz klar. Zwei getrennte Desktops für Browser und Fotobearbeitung: habe ich da nicht ganz simpel den Browser offen und dazu noch eine Fotobearbeitung? Das lässt sich doch ganz einfach minimieren?

  2. Avatar

    Mark-Ingo Thielgen

    14. Februar 2019 at 10:45

    Nein, hier ist vielmehr die Art gemeint, wie z.B. Mac OS X mit Desktops umgeht. Neben der Option, Apps auf dem Desktop in verschiedenen/mehreren Fenstern zu präsentieren, können hier …

    a) … gleich mehrere Desktops existieren, auf denen sich wiederum unterschiedliche Programmfenster befinden oder …

    b) … einzelne Apps einen eigenen Desktop (in sog. „Vollansicht“) bekommen. Diese Desktops können spontan angelegt werden (durch Klick auf ein bestimmtes Fenster-Symbol – bei Mac OS X der grün Punkt) oder es wird (bei Mac OS X via Kontext-Menü im Dock) einer App grundsätzlich ein ganzer Desktop zugewiesen.

    Zwischen den verschiedenen Desktops können Daten und Fenster per Drag & Drop hin und her verschoben werden. Auch die Reihenfolge der Desktops ist jederzeit änderbar. Ein auf einen eigenen Desktop vergrößertes Programm- oder Dateifenster kann jederzeit wieder zu einem normalen Fenster verkleinert werden. Es „rutscht dann auf den Startdesktop.

    So sieht es z.B. auf meinen Macs aus:
    links neben dem Start-Desktop liegt ein Twitter-Desktop (Tweet Desk in Vollansicht), Rechts neben dem Start-Desktop liegen jeweils vollflächig mein Kalender (in Monatsansicht) und meine e-Mails auf eigenen Desktops

    Hat man sich erst einmal an die Arbeitsweise mit mehreren Desktops gewöhnt, will man darauf nicht mehr verzichten.

  3. Avatar

    Mark-Ingo Thielgen

    14. Februar 2019 at 10:55

    Ach ja: Man kann unter Mac OS X den einzelnen Desktops auch eigene Namen geben und Apps vorgeben, sich bzw. deren Fenster standardmäßig nur auf einem bestimmten Desktop zu öffnen. So kann man Fenster und Anwendungen z.B. nach Tätigkeitsfeldern auf unterschiedlichen Desktops organisieren. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig.

    Zwischen den einzelnen Desktops kann man per Menü oder Gesten wechseln. Letzteres ist enorm praktisch und sehr schnell in den eigenen Arbeitsablauf integriert. Man fragt sich recht schnel, wie man vorhher ohne leben konnte … ;-)

  4. Avatar

    Mark-Ingo Thielgen

    14. Februar 2019 at 10:58

    (P.S.: Wäre schön, wenn man sich hier wieder über Google+ oder Disqus anmelden könnte.)

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      14. Februar 2019 at 11:19

      Disqus wird wohl nicht wiederkommen, Google-Konto sollt eigentlich möglich sein.

  5. Avatar

    Jonas Weber

    14. Februar 2019 at 12:12

    @Mark-Ingo: Vielen Dank für diese aufschlussreiche Erläuterung. Das klingt nach etwas, das zwar nicht zwingend erforderlich, aber nicht mehr wegzudenken ist, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat. So wie SmartSpeaker um Musik abzuspielen oder ein Chromecast um Netflix auf dem TV zu starten.

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