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Chrome: Weitere Schritte angekündigt, um Flash zu verbannen

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Gegen Adobe Flash wird schon seit Jahren gewettert, Chrome bzw. Chromium wird demnächst noch weitere Verbesserungen erhalten, um mit HTML5 das veraltete Flash endgültig aus dem Web zu verbannen. Ab Ende des Jahres wird in Chromium ein Schalter umgelegt, sodass Flash-Inhalte zwar weiterhin noch angezeigt werden können, allerdings nur auf Nachfrage beim Nutzer und nicht mehr komplett automatisch. Es gibt aber Ausnahmen.

Für besonders populäre Webseiten, die nach wie vor noch Flash benötigen, gibt es für ein Jahr eine Whitelist. Unter diesen Webseiten sind zum Beispiel Facebook, YouTube und Twitch. Somit wird der Nutzer während der Umstellung zumindest auf den populärsten Webseiten nicht ständig nach der Aktivierung für Flash gefragt.

Google ging bereits vor einiger Zeit ähnlich vor, um Plugins wie Silverlight zu verbannen, damals allerdings war man etwas konsequenter. Es war Grund genug, dass viele Dienste ihrer Entwicklung Beine machen mussten, damit die Umstellung von Silverlight auf HTML5 passiert. Meistens war das bei Videoplayern der Fall.

HTML5 bringt ein Web ohne Plugins mit, einfach Browser installieren und das Web uneingeschränkt nutzen. Die Zeiten sind längst vorbei, in denen man noch für zig Player und andere Geschichten weitere Plugins installiert werden mussten. Flash ist noch immer so ein nerviges Überbleibsel.

(via Google, ArsTechnica)

3 Kommentare
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3 Comments

  1. Jérôme Willing

    16. Mai 2016 at 12:16

    Kann gar nicht früh genug passieren.

  2. Michel

    16. Mai 2016 at 16:16

    Schade. Man sollte da viel konsequenter sein. Youtube läuft ja schon länger problemlos mit HTML5. Warum stellt Google nicht einfach die Flash Alternative ab?

    • Denny Fischer

      16. Mai 2016 at 16:23

      kann mir auch nicht wirklich erklären, warum ausgerechnet YouTube noch Flash braucht ^^

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