Cupra will „spanisches“ Elektroauto tatsächlich wieder in Europa bauen

Cupra Tavascan Hero 2

Cupra gehört zur spanischen VW-Marke Seat und wird eigentlich als europäisch wahrgenommen, doch das aktuelle Elektro-Flaggschiff wird in China gebaut. Für die Zukunft sieht der Plan angeblich anders aus.

Zuletzt hatte man mit Tavascan ein großes Problem, denn durch die Fertigung in China wurde das Fahrzeug bei der Einfuhr in die EU zusätzlich verzollt. Die Kosten sind für den Hersteller gestiegen. Eine neue Sonderregelung befreit den Tavascan von diesen Zusatzzöllen, womöglich bis die Produktion in Europa stattfindet.

Der aktuelle Tavascan soll demnächst bereits eine Facelift-Generation erhalten, aber man wird wohl die Produktion in China nicht anfassen. Über die 2030er Jahre sieht das jedoch anders aus. Wie man vom Handelsblatt hört, soll der nächste Tavascan eine neue Modellgeneration bedeuten und dann anderswo produziert werden.

Das europäische Elektroauto soll in Zukunft wirklich in Europa gebaut werden. Allerdings wurde das von VW noch nicht bestätigt, man würde sich zu zukünftigen Plänen nicht äußern. Jedenfalls heute noch nicht. Wenn man die Verlegung der Produktion intern tatsächlich festlegt, dürfte es dann auch offiziell nach außen dringen.

VW-Marken bauen Elektroautos eigentlich in Europa

Dass man den Tavascan nicht in Europa fertigt, wäre eigentlich gar nicht unbedingt notwendig, denn andere MEB-Fahrzeuge von VW mit demselben Unterbau werden in Europa gebaut. Um politischen Spannungen in Zukunft vorzubeugen, dürfte die europäische Produktion eine klare Empfehlung sein, auch wenns teurer wird.

Der nächste neue Cupra kommt jedenfalls aus Europa. In ein paar Wochen geht der neue Raval an den Start, das nur 4 Meter kurze Elektroauto kommt aus den spanischen Seat-Werken und setzt dabei auf eine in Europa gefertigte Batterie von VW. Auch für den Born wird es ein Update geben, der kommt ebenfalls aus Europa.

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