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Das 1&1 SmartPad im Kurzüberblick – Langsam, langsamer, SmartPad

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Das SmartPad von 1&1, es hat sein Fett wegbekommen und das von Beginn an. Und nach den ersten Stunden mit dem Gerät muss ich sagen, absolut zu recht. Es ist unerträglich langsam, selbst nach dem Froyo Update. Der Bildschirm hat mit 800×480 Pixel zwar eine gute Auflösung, stellt diese allerdings derart schlecht dar, das man von der theoretisch hohen Auflösung nichts mehr hat. Die Bedienung ist durch den resistiven Bildschirm sehr unschön und vor allem ungenau, ungenauer als bei den meisten Geräten mit einem Display dieser Art. Da hilft auch die Kalibrierung nicht mehr. Lediglich der Fingernagel oder ein Plastikkugelschreiber dienen hier gut und sind für eine halbwegs angenehme Bedienung fast unabdingbar.

Das Video in dem ihr kurz den Browser seht, verdeutlicht die Speed des kompletten Gerätes, es ist eine Qual damit wie in der Werbung angekündigt wird, eMails zu bearbeiten und im Web zu surfen. Die Tastatur hängt beim tippen (in diesem Falle klöppeln) derart nach, das man nicht mal eine Webadresse eingeben möchte, geschweige denn längere Texte. Es ist schwierig an diesem Gerät auch nur ein gutes Argument zu finden es überhaupt jemand zu zeigen, ob Kunden oder Freunden. Lediglich die Musik App, welche ihr im zweiten Video unten seht, ist gut gelungen und sogar recht “schnell” in der Bedienung.

Der Lautsprecher ist Ok, kein Meisterwerk klingt aber dennoch im Verhältnis zum Rest des Gerätes gesehen, ganz angenehm. Der USB Anschluss erkennt USB Sticks einwandfrei um diese als Speichermedium zu nutzen, dennoch können nicht USB Stick und SD-Karte gleichzeitig benutzt werden. Eine 2GB SD-Karte war übrigens auch im Lieferumfang enthalten, dazu noch ein USB Ladekabel und ein Putztuch. Nicht mal noch ein extra USB Datenkabel war vorhanden. Das hübscheste am SmartPad ist dann wohl noch die flache Verpackung.

Die Verarbeitung wirkt billig, es ist zwar recht dick dafür aber noch angenehm leicht und liegt gut in der Hand. Drückt man fester gibt es auch mal ein knacken der Plastik. Praktisch ist der Kickstand an der Rückseite, so lässt sich das Gerät am Tisch gut bedienen, im Quer- sowie Hochformat.

Die angesetzten 300€ für das Einzelstück, sind eine absolute Frechheit, dafür gibt es ein Archos 101 Internet Tablet welches wirklich seinen Namen als Tablet verdient. Nimmt man sich einen 1&1 DSL Vertrag bezahlt man derzeit zum Beispiel 29,99€ für eine 6000er Doppel-Flat, wenn man das SmartPad dazu nimmt. Das macht über zwei Jahre 120€ für das Gerät und man tut sich dennoch kein Gefallen damit. 1&1 ist nur gut beraten, das die nächsten Tablets welche für Ende des Jahres bzw. nächstes Jahr geplant sind, entweder Fremdgeräte sich ins Haus zu holen oder ordentliche selbst zu produzieren. Das SmartPad ist peinlich und nach heutigen Technikstand eine Beleidigung für die eigenen Kunden. Der Test ist natürlich sehr kurz gehalten, das liegt aber auch daran dass das Gerät einfach keine Spaß macht und man sich nicht wirklich lang damit beschäftigen kann und will, denn Zeit ist Geld.

Harte aber wahre Worte. Es gibt nichts schön zu reden.

 

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6 Kommentare
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6 Comments

  1. René

    14. Oktober 2010 at 17:11

    Schrottig.

  2. Freddy

    14. Oktober 2010 at 22:31

    Rofl o_O Das laggt ja sogar wenn du nur tippst, kann doch nich sein dass es so derb lahm is…kranker scheiss ^^

    • dennyfischer

      14. Oktober 2010 at 22:33

      Es ist so langsam, ich kann mir aucht nicht vorstellen warum, schätze einfach mangels Anpassung der Software an die Hardware.

  3. Freddy

    14. Oktober 2010 at 23:57

    ja aber das gibste doch dann so nich frei… Ein Wundergerät hat ja keiner erwartet aber das ist ja schon hart

    • dennyfischer

      15. Oktober 2010 at 13:13

      Ich kanns mir auch nicht erklären, es ist aber so….

  4. trololol

    7. Januar 2012 at 21:46

    useless/abzocke

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