Mercedes stampft die A-Klasse doch nicht ein, das Einstiegsmodell in die Welt von Mercedes-Benz bekommt in seiner aktuellen Form zunächst ein verlängertes Leben und längst steht bei Mercedes auch schon fest, wie es nach dem Ende der bisherigen A-Klasse weitergehen wird.
Vorerst geht es aber für die aktuelle A-Klasse weiter, nur an einem anderen Standort. Die Produktion geht nach Ungarn. Das reduziert die Kosten. Zugleich wird Platz in Rastatt gemacht, dort werden demnächst neue Modelle hergestellt, darunter der neue GLA EQ und sein Hybrid-Schwestermodell, derzeit fertigt Mercedes hier schon den CLA EQ.
Mercedes bereitet Nachfolger für A-Klasse vor
Die aktuelle A-Klasse hat zwar noch ein paar Jahre, aber ihr Ende ist auf absehbare Zeit gesichert. Mit der gescheiterten Luxus-Strategie hat man sich bei Mercedes inzwischen umentschieden, die Einstiegsklasse soll zukünftig doch weiterhin mit einem passenden Modell bedient werden können. „Es wird langfristig ein Einstiegsmodell in die Welt von Mercedes-Benz geben“, hieß es von offizieller Seite.
Intern sei jedoch nicht endgültig geklärt, was man aus der A-Klasse resultieren lässt. Ein neuer Hatchback oder doch ein kleines SUV-Modell unterhalb des GLA? Ist wohl nicht final geklärt, laut Automobilwoche würde man intern aktuell „unterschiedliche Konzepte“ diskutieren. Der Nachfolger der aktuellen A-Klasse könnte jedoch ein neues Elektromodell auf MMA-Plattform werden.
800-Volt womöglich Standard, höhere Preise auch
Sicher können wir wohl schon sein, dass das neue Elektroauto, wenn es vielleicht 2028 an den Start geht, auf einer aktuellen 800-Volt-Plattform sitzt. Damit hätte Mercedes gegenüber Audi einen technischen Vorsprung, die bringen noch 2026 zwei frische Elektromodelle auf 400-Volt-Plattform von VW.
Der echte Konkurrent aus deutscher Brille wird ohnehin der elektrische 1er BMW sein, den BMW für die kommenden Jahre schon bestätigen konnte. Klar ist laut BMW jedoch, dass die elektrischen Einstiegsmodelle preislich nicht auf dem Niveau der bisherigen Verbrenner ankommen werden, diese bittere Pille muss geschluckt werden.
Die deutschen Premium-Marken haben jedenfalls erkennt, dass sie zumindest im Heimatmarkt „günstigere“ Einstiegsmodelle benötigen und Luxus-only wohl nicht der richtige Weg ist. Mercedes und BMW haben dabei jedoch keine große Eile und geben sich Zeit bis 2028 oder sogar darüber hinaus. Interessierte Kunden müssen also Geduld mitbringen.

Bleibt lieb und nett zueinander