Was mich persönlich ja an der ganzen Technikgeschichte und Hardware im Allgemeinen begeistert, sind die schier unendlichen Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Komponenten. Normalerweise gilt die Faustregel: Wenn das Kabel passt, können zwei Geräte miteinander kommunizieren.

Dementsprechend sind Notebooks mit Googles Betriebssystem Chrome OS zum Beispiel über USB und HDMI glücklicherweise mit einer ganzen Reihe an externer Peripherie verträglich. Dennoch kann ein offizielles Label bei der Kaufentscheidung nochmal den letzten Schubser geben, um wirklich sicher sein zu können, dass zwei Teile zusammenpassen werden.

HP-Monitor mit 27 Zoll und Full-HD

Aus diesem Grund wurde vermutlich auch die „Works with Chromebook“-Zertifizierung vor einiger Zeit eingeführt, mit der sich nun der erste Monitor schmücken kann. Dabei handelt es sich um den HP 27fd mit dem namensgebenden 27-Zoll-IPS-Display mit Full-HD-Auflösung und einer Bildwiederholfrequenz von 75 Hertz.

Bild: Google

Auf der Rückseite gibt es zwei USB-A-Anschlüsse und einen USB-C-Port, der sowohl die Übertragung von Strom als auch die des Bildes übernehmen kann. Das ist für Setups mit mobilen Geräten wie einem Chromebook auf dem Schreibtisch natürlich besonders praktisch, um mögliches Kabelwirrwarr durch zusätzliche Dockingstationen zu vermeiden.

Label noch nicht zum Verkauf verwendet

Tatsächlich benutzt HP das „Works with Chromebook“ bislang noch nicht zur Bewerbung seines Produkts, doch der 27fd ist der einzige, der in der „Monitor“-Kategorie in der offiziellen Auflistung aller kompatibler Hardware zu finden ist.

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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3 Kommentare

  1. Kein Wunder. Um zu wissen, dass man ein Chromebook mit dem Monitor per USB-C verbinden kann, muss man erst einmal wissen und herausfinden, dass beide Geräte den USB-C-Altmode DP beherrschen und der Monitor PD anbietet. Hat sich das USB-IF selbst eingebrockt, lauter kryptische Bezeichnungen, die der normale Anwender schon längst nicht mehr zuordnen kann.

    1. Hmm
      Ich würde mir ja gern einen 4K Monitor anschaffen.
      Der müsste allerdings kalibriert mindestens sRGB darstellen können.
      Nur leider werden die Farben bei Tagslicht oder künstlicher Lichtquelle jeweils anders empfunden. Welche Lösung haben denn da die Hersteller der Monitore, dass man die richtigen Farben sieht?
      „Works with Chromebook“-Zertifizierung hilft mir da nicht weiter.
      Und auf einem 27″ Monitor ist Full-HD nicht wirklich eine Auflösung, die die Auflösung des Auges auf dieser Fläche erreicht.
      Scheint so, als wenn den Herstellern nicht mehr viel einfällt.

      1. Da mir nicht bekannt wäre, dass sich unter Chrome-OS Kalibrierungen durchführen lassen bzw. man auf die LUT der Grafikkarte zugreifen könnte, bleibt nur, einen Monitor einzusetzen, welcher ab Werk eine gute sRGB-Darstellung mit sich bringt. Eizo zum Beispiel. Oder einen hardwarekalibrierbaren Monitor, welcher halt auf einem anderen System kalibriert wird. Durch die digitalen Monitorsignale dürfte es egal sein, dass der Monitor mit einem anderen System kalibriert wird.

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