Huawei hat nicht nur den Marktstart des Mate X in diesen Tagen verkündet, sondern auch der eigenen Produktstrategie etwas mehr Klarheit verschafft. Oder so ähnlich. Schon länger war bekannt, dass das mit einem faltbaren Display ausgestattete Mate X in unterschiedlichen Varianten erhältlich sein könnte. Da gibt es zum einen das Modell mit Kirin 980-Prozessor und […]

Huawei hat nicht nur den Marktstart des Mate X in diesen Tagen verkündet, sondern auch der eigenen Produktstrategie etwas mehr Klarheit verschafft. Oder so ähnlich. Schon länger war bekannt, dass das mit einem faltbaren Display ausgestattete Mate X in unterschiedlichen Varianten erhältlich sein könnte. Da gibt es zum einen das Modell mit Kirin 980-Prozessor und 5G, das aber schon im Frühjahr 2019 gezeigt wurde. Seither ist alles etwas anders.

Käufer entscheiden, ob alter oder neuer Prozessor

Jetzt ist nämlich klarer, wie Huawei das zweite Modell vermarktet. Entscheidend ist im Namen das zusätzliche S. Will ein Käufer die höchstmögliche Technologie in diesem Smartphone haben, kauft er sich zukünftig das Huawei Mate Xs. Nicht nur der vorhandene 5G-Funk wird langfristig von Vorteil sein, der Prozessor in seiner höchsten Ausführung 990 hat ein paar Stärken mehr zu bieten. Neu ist also, dass ein Hersteller ein Smartphone mit unterschiedlich alten Prozessoren anbietet.

Geduld ist aus mehreren Gründen von den Interessenten gefordert. Bislang hat Huawei das Mate X nicht wieder für Europa angekündigt, außerdem soll das Kirin 990-Modell ohnehin erst ab März 2020 angeboten werden. Vielleicht haben sich bis dahin die Wogen geglättet und Huawei darf wieder neue Smartphones mit Google-Diensten anbieten.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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