„Alle am eskalieren wegen der Preiserhöhung“, solche und ähnliche Tweets muss DAZN über sich ergehen lassen. Jetzt trifft es auch die Bestandskunden.

Im Frühjahr war man sich bei DAZN noch nicht ganz so sicher, ob die Preiserhöhung auch wirklich für alle Kunden so kommt und wie sie dann final für die Zukunft aussieht. Zunächst mussten Neukunden damit leben, dass das Abonnement bei DAZN jetzt 30 statt 15 Euro je Monat kostet. Jetzt ist der Tag gekommen, an dem DAZN die neuen hohen Preise an alle Kunden weitergibt.

DAZN zieht mit Sky bzw. WOW gleich

Ich hatte schon in einem anderen Beitrag darüber berichtet, was uns der deutsche Bundesliga-Fußball per Streaming in Zukunft ab der neuen Saison kostet. 30 Euro für Sky Ticket (heute WOW) und 30 Euro für DAZN, das sind unterm Strich satte 60 Euro je Monat. Allein diese Abonnements braucht es, wenn man die Bundesliga live sehen will. Amazon kommt hinzu, wenn ihr einer Mannschaft folgt, die auch mal am Dienstagabend in der Champions League einen Auftritt hat.

Der Schock sitzt tief, auch wenn die Preiserhöhung aufgrund der hohen Lizenzkosten und aus anderen Gründen nicht weiter überraschen sollte. Geschockt sind alle aber wegen der enormen Preissteigerung von 100 Prozent. Sparen kann man weiterhin nur mit dem Jahresabonnement, wodurch euch der Monat dann im Schnitt mit nur 25 Euro berechnet wird. Aber dann ist man halt lange gebunden und bezahlt sein Abonnement auch während der Spielpausen.

Bestandskunden zahlen ab August mehr

Man kann sich jetzt wohl noch einmal das Jahresabonnement für den alten Preis holen. Aber danach ist Schluss, mit dem anstehenden August drückt DAZN die Preiserhöhung für alle Neu- und Bestandskunden endgültig durch. Für mich disqualifiziert sich der Sport und die gesamte Branche in den letzten Jahren, sich tatsächlich noch Volkssport nennen zu dürfen. Ich werde dann mehr und mehr dritte Liga gucken und ins hiesige Stadion gehen.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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