Google und Mozilla haben ihre langjährige Partnerschaft erneut verlängert, denn ohne das Google-Geld wäre der Firefox-Browser wohl schnell am Ende.

Google hat in Firefox und einigen anderen Browsern zwar Konkurrenten, die sie zugleich mit eigenen Geldern am Leben erhalten. Mozilla hat jetzt einen neuen Deal mit Google geschlossen, die Partnerschaft bleibt bestehen und sichert erneut das Fortbestehen des Firefox-Browsers. Um die 400 Millionen Dollar sollen jährlich vom Google-Konto auf das von Mozilla überwiesen werden, damit erkauft sich Google den Platz an der Spitze der in Firefox voreingestellten Suchanbieter.

„Mozillas Suchpartnerschaft mit Google wird fortgesetzt, wobei Google an vielen Orten auf der ganzen Welt der Standardsuchanbieter im Firefox-Browser ist. Wir haben die Partnerschaft kürzlich verlängert, und die Beziehung ändert sich nicht.“

Google ist das Tor zum Internet

Nicht viel mehr als Google zahlt, spielt Mozilla je Jahr an Geld insgesamt ein. Google ernährt die Firefox-Macher also quasi im Alleingang, obwohl der Firefox-Browser ein Konkurrent für das eigene Chrome-Produkt ist. Zugleich ist damit erneut fett unterstrichen, wie sehr Google für das „Tor zum Internet“ verantwortlich ist, selbst bei fremden Entwicklungen.

Firefox-Premiumprodukte sollen der Abhängigkeit von Google entgegenwirken, das dauert aber mit Sicherheit noch viele Jahre.

via ZDNET

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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