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Firefox lebt fast nur von Google und Co, neue Premium-Produkte sollen das ändern

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Immer wieder schießt man aus dem Mozilla-HQ in Richtung Google und Co, doch ohne diese mächtige Konkurrenz würde bei den Firefox-Machern gar nicht viel gehen. Genau deshalb soll ein weiteres Geschäftsfeld aufgemacht werden, um andere Möglichkeiten zur Monetarisierung zu eröffnen. Aktuell kommen über 90 Prozent der Einnahmen aus Kooperationen, weil die Nutzer im Firefox-Browser die Suche von Google und anderen Anbietern nutzen.

Wir arbeiten an drei Einkommensquellen und wollen sie neu gewichten: Wir haben Search, wir machen aber auch Content. Wir haben eine Firma namens Pocket, die Inhalte entdeckt und kuratiert. Da gibt es auch gesponserte Inhalte. Das ist das Content-Geschäft.

Premium soll neue Geldquelle werden

Ein drittes Geschäftsmodell heißt Premium. In Firefox wird es diverse Angebote wie VPN-Verbindungen geben, die gegen Bezahlung uneingeschränkt nutzbar sind. Grundsätzlich will man die bislang angebotenen Gratis-Funktionen nicht kostenpflichtig machen, sondern dafür ein Premium-Abonnent mit noch mehr Extras anbieten.

Wir haben auch VPN getestet. Wir können feststellen, wenn du in einem öffentlichen WLAN bist und Onlinebanking machen willst und sagen: „Wow, du solltest wirklich VPN benutzen.“ Du kannst dir vorstellen, dass wir eine Lösung anbieten werden, bei der wir allen eine gewisse Menge an freier VPN-Bandbreite geben und dann noch eine Premium-Ebene über ein monatliches Abo anbieten. Wir wollen mehr Abo-Services in unseren Mix aufnehmen und uns mehr auf die Beziehung zum Nutzer konzentrieren, um in Business-Fragen resilienter zu werden.

Firefox-Umsätze: 90 Prozent kommen aus der Suche

Noch in 2019 möchte Mozilla genauere Pläne vorstellen, heißt es im t3n-Interview.

Als t3n per E-Mail nachhakt, ob nur einzelne Services über Firefox als Abo angeboten werden oder ob es ein einheitliches Firefox-Premium geben wird, schreibt die Unternehmenssprecherin: „Wir werden voraussichtlich erst einzelne neue Services launchen und uns dann vor Einführung eines Premium-Modells genau überlegen, welche der Variante am sinnvollsten ist und gleichzeitig die beste Sicherheit für Nutzer gewährleistet. Firefox und viele Sicherheits-Features und Services, wie eben ETP [Enhanced Tracking Protection], werden aber weiterhin kostenlos bleiben, das steht fest.“

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