Mit Pixel 6a und Pixel 7 werden viele neue Leute ins Pixel-Universum kommen. Wer ein Pixel 7 diesen Herbst gekauft hat, wird jetzt erstmals ein Update installieren. Und obwohl das neue November-Sicherheitsupdate nicht allzu groß ausfällt, dauert die Installation wieder Ewigkeiten.

Das fällt besonders deswegen auf, weil sehr viele andere und populäre Android-OEMs eine veraltete Installationsweise für Updates einsetzen. Wie jetzt, die neue Variante ist viel langsamer und deshalb fortschrittlicher? Nicht ganz. Wir erklären dir, warum Updates auf Google Pixel so langsam installiert werden und warum das besser ist.

Google setzt seit Jahren auf ein Android-Feature, das viele andere Hersteller bislang ignorieren. Es sind die „seamless updates“ oder auch „A/B Updates“. Dabei wird die Aktualisierung auf einer zweiten Partition des Speichers durchgeführt und nicht auf der aktiv genutzten Partition. Das ergibt mehrere Vorteile.

Updates können nicht mehr schiefgehen

Dazu gehört eine höhere Ausfallsicherheit. Ist die Installation fertig und fordert den Neustart, versucht das Gerät auf die Partition mit der neueren Firmware zu wechseln. Nur wenn das wirklich möglich ist, wird das Update übernommen. Geht das schief, kann das System im alten Zustand wieder hochfahren.

Bei der alten Variante der Aktualisierung wird die einzige aktive Partition durch das Update überschrieben. Ging dabei etwas schief, war das Gerät nicht mehr nutzbar. Das ist bei den nahtlosen Updates nicht mehr der Fall. Dafür erbringt der Nutzer ein Opfer, denn das neuere System braucht etwas mehr Datenspeicher.

Ein weiterer Punkt ist der Akku. Bei der alten Variante ist das Gerät quasi „aus“ und installiert das Update. Bleibt hier etwas hängen und zieht den Akku leer, ohne dass es der Nutzer bemerkt, kann das Update fehlschlagen und nichts geht mehr. Bei den nahtlosen Updates ist das aus eben genannten Gründen unmöglich.

Gerät ist immer nutzbar während der Installation

Was im Alltag bei der veralteten Art der Installation allerdings noch viel nerviger gewesen ist, war die teilweise sehr lange Zeit während der Installation, in welcher das Smartphone nicht benutzbar ist. Bei den nahtlosen Updates passiert alles im Hintergrund und zwar während ihr euer Smartphone verwendet.

Das ist auch der Grund, warum die Installation unterm Strich so lange dauert. Google ist es wichtig, dass der Anwender sein Gerät mit möglichst voller Leistung verwenden kann, während er ein Update installiert. Dadurch stehen der Installation nur wenige Ressourcen zur Verfügung und das sorgt schlussendlich für die nahezu ewige Installationszeit.

Fassen wir zusammen, was die nahtlosen Updates ausmacht: Die Installation dauert sehr lange und benötigt etwas mehr Speicher. Dafür läuft sie im Hintergrund, das Gerät ist dauerhaft benutzbar, benötigt nur einen kurzen Neustart und die Ausfallsicherheit ist wesentlich höher.

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10 Kommentare

  1. Ich hatte noch nie so ein schlecht funktionierendes Handy. Ich war immer bei Samsung, und war da sehr zufrieden. Habe dann zu Google gewechselt und bin bitter enttäuscht worden. Das Ding ist so schlecht das es eigentlich nicht verkauft werden dürfte.

    1. was ist denn konkret schlecht an deinem Google Smartphone?
      Einige Bekannte von mir und ich auch haben seit der Nexus Serie nur Google Smartphones. Und keiner von uns hatte je Probleme mit seinem Google Smartphone. Und die Google Geräte sind Klassen besser als die von Samsung. Zum Beispiel wegen der Kamera und weil sie das native Android haben, also nicht „verbaselt“ sind. Deshalb ist Google auch viel schneller als alle anderen Hersteller, insbesondere bei Sicherheitsupdates.

      1. Lass‘ ihn. Wer noch nicht einmal in der Lage ist wenigstens halbwegs zu umreißen was ihn an einer Sache stört ist meistens selbst das Problem.

    2. bla bla bla…

      >> Das Ding ist so schlecht das es eigentlich nicht verkauft werden dürfte…

      ja klar. da sind sich ja alle Medien einig. Das pixel ist richtig schlecht! Eine Schande, so etwas zu verkaufen.
      (Ironie aus)

      Du hörst dich an wie meine Mutter, die nach dem Umstieg vom Samsung Galaxy 4 zum iPhone 11 geschimpft hat, dass das „Eifon das schlimmste Dingens der Welt ist“…. weil die „Knöpfe alle woanders sind.“

  2. ich hatte das 3a, ein tolles, zuverlässiges Gerät ohne viel Schnickschnack. jetzt das 6a, das Gerät ist absolut OK aber hat ein riesen Hitzeproblem, im Sommer fast nicht nutzbar außer in klimatisierten Räumen. das schlimme ist, das 6 hat diese Problematik auch und Google hat nichts verändert, ist mir leider erst zu spät bekannt geworden. das 7 soll anders gebaut sein und die Problematik nicht mehr haben. unter dem Strich bleibt, wenn Google solche Dinge schleifen lässt dürfen sie sich nicht wundern wenn Kunden wechseln.

    1. Das Problem mit der Hitzeentwicklung hatte ich bei meinem Pixel 6 auch, nach einem Tausch des Pixel 6 nicht mehr, auch glaube ich haben das bereits auch Updates behoben. Mein Bruder hat das 6a und von ihm habe ich noch nichts gehört wegen eines Hitzeproblems. Vieleicht auch das Pixel 6a austauschen lassen.

  3. der Umstieg von Samsung zum Pixel 6pro ist halt gewöhnungsbedürftig.
    Positiv finde ich die Kamera und den Nässeschutz.
    Negativ empfinde ich im Handling die Größe und das Gewicht des Pixel – auch im Einhand Modus, weiterhin vermisse ich einen Slot für eine Speicherkarte und äußerst ärgerlich empfinde ich die sperrige Speicherplatzverwaltung, die nervige Werbung zum Upgrade des Online-Speichers und die Abschottung des ‚google Kosmos‘

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