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Marktgeschehen

Der Tinder-Mutterkonzern Match Group will als nächstes Asien erobern

Jonathan Kemper

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Die Match Group, zu der neben Tinder unter anderem erfolgreiche Dating-Portale wie OKCupid, Meetic, Match und mehr gehören, will sich mit einer neuen Struktur in höheren Positionen auf einen neuen Markt konzentrieren. Der Wachstum ist spürbar: Alleine im letzten Jahr hat Tinder mehr als eine Million zahlende Kunden dazugewonnen und macht es damit zum Zugpferd der Dating-Familie.

Zu den wichtigsten Adressen für die Expansion gehören Japan, Taiwan, Südkorea und vor allem Indien. Indien sei angesichts des Konkurrenten Bumble, der 2018 in Indien Fuß fasste, von besonderer Wichtigkeit. Tinder versuche dem mit einer breiteren Auswahl an Geschlechtsoptionen sowie einem „My Move“-Feature zu begegnen, das Frauen zum Beispiel die Möglichkeit gibt, als erstes eine Person anzuschreiben.

Einem Bericht des WSJ nach zu urteilen ist das notwendig. Die kulturellen Umstände machten es für Datingapps noch immer schwierig, in der Gesellschaft wirklich anzukommen. Dementsprechend gebe es einen großen Männerüberschuss. Dementsprechend bräuchte es auch eine andere Marketing-Strategie als in den USA, wo das sorgenfreie Single-Dasein beworben wird.

OkCupid has shown early traction in India, and Pairs continues to ramp as a leader in Japan. Along with Tinder, these brands give us some solid weapons and a large and growing Asian market.

Die Match Group verzeichnet bereits steigende Ergebnisse im asiatischen Raum und konnte in diversen Ländern genügend Einblicke sammeln, um weiterhin wachsen zu können. In fünf Jahren will CEO Mandy Ginsberg ein Viertel des Umsatzes aus Asien sehen.

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