Wir transformieren in das digitale Zeitalter, doch vor Corona waren diese Themen für viele Leute nicht interessant und daher auch nicht wirklich präsent.

Private Haushalte und Unternehmen führen eine digitale Transformation durch, doch besonders im Arbeitsumfeld können viele Leute mit diesem Begriff nicht sonderlich viel anfangen. Es hat sich aber in einer Umfrage auch ergeben, dass trotzdem ein großer Teil der Leute gut Bescheid weiß, was man unter der digitalen Transformation verstehen kann und sollte. Schaut mal die folgenden Infos von Cherwell an, die man uns mitgeteilt hat.

Digitale Transformation ist in aller Munde. Doch wissen die, die von diesem Veränderungsprozess letztendlich profitieren sollen, was damit genau gemeint ist? Die Antworten reichen von sehr präzisen Einschätzungen bis hin zu völliger Unkenntnis des Begriffes. Hier die Befragungsergebnisse als Ranking:

  1. Einsatz von Technologien zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen, um Wachstum und Effizienz zu fördern (24 Prozent)
  2. IT-Automatisierung, das heißt Automatisierung manueller Prozesse, Ausfüllen von Formularen und Ähnliches (21 Prozent)
  3. Entwicklung hin zu einem papierfreien Büro (15 Prozent)
  4. Die Nutzung von Robotern oder KI (12 Prozent)
  5. IT und/oder Daten in die Cloud oder auf mobile Geräte auslagern (10,3 Prozent)
  6. Ich weiß es nicht (10,1 Prozent)
  7. Nichts davon (5 Prozent)
  8. Einen Webauftritt für das Unternehmen erstellen (3 Prozent)

Die Digitale Transformation wird von zahlreichen Umstrukturierungsprozessen im Unternehmen begleitet. Nicht immer stoßen diese bei den Arbeitnehmern auf Begeisterung. In der Studie wurde daher dezidiert gefragt, wie Mitarbeiter das Change Management ihres Arbeitgebers bei der Einführung neuer Technologien einschätzen. Bei sehr jungen Unternehmen, die ein bis zwei Jahre am Markt sind, finden Mitarbeiter das Change Management ihres Arbeitgebers zu 100 Prozent sehr gut oder gut. Auch Unternehmen, die bis zu 10 Jahre alt sind, erhalten hier Werte um die 80 Prozent-Marke. Eine deutlich negativere Bewertung erfahren hier Unternehmen, die länger als zehn Jahre existieren. Hier wird es nur zu durchschnittlich 68 Prozent positiv eingeschätzt.

Unterscheidet man die Antworten nach Branchenzugehörigkeit, ergeben sich teilweise große Unterschiede. Von den 13 befragten Branchen erhalten die folgenden drei überwiegend ein „gut“ oder „sehr gut“ in Sachen Changemanagement:

  1. Immobilen (88 Prozent)
  2. IT und Telekommunikation (80 Prozent)
  3. Rechnungswesen und Buchhaltung (72 Prozent)

Auf den letzten Plätzen befinden sich hier das Gast- und Freizeitgewerbe (62 Prozent), das Rechtswesen (58 Prozent) sowie das Gesundheitswesen (39 Prozent). Interessant ist: Dieses Ergebnis korrespondiert mit der Innovationsfreude in diesen Branchen. Im Rechtswesen finden nur zwei Prozent der Befragten, dass ihr Arbeitgeber zu den Innovatoren zählt – im Gesundheitswesen und Gast- und Freizeitgewerbe sogar gar keiner.

Anmerkung: Diese Umfrage entstand noch vor den Corona-Lockdowns und daher zu einer Zeit, in der virtuelles Lernen und Arbeiten für viele Leute kein Thema gewesen ist. Somit könnten sich diese Zahlen inzwischen verschoben haben.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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