Elektroautos mit Superbatterien kommen – Reichweite wird jetzt vierstellig!

Nio ET5

Nio ET5

Das ist erst der Anfang, die ersten Fahrzeuge mit 1.000 Kilometer Reichweite starten.

Sind uns die Chinesen mal wieder einen Schritt voraus? Zumindest starten die ersten Elektroautomarken aus Fernost jetzt mit der Produktion ihrer neuen Elektroautos, die mit ganz besonderen Batterien ausgestattet sind. Gerade werden sie auch gerne als Superbatterien beschrieben. Ihre Eigenschaft: Reichweiten von über 1.000 Kilometer realisieren.

Wir müssen uns aber nichts vormachen, es kommt schlussendlich sehr stark auf die Kapazität an. Ob nun Nio oder IM Motors, die neuen Akkus haben deutlich über 100 kWh Kapazität. Aber: Sie passen in ganz normale Limousinen rein, die es bislang mit 100 oder weniger kWh Akkus gibt. Bei Nio ist es sogar eine 150 kWh Batterie auf Solid-State-Basis, die es für den ET5 gibt.

Die neuen Akkus sind zum Start erst einmal noch sehr teuer

Im vergangenen Jahr ist der Nio-Chef höchstpersönlich über 1.000 Kilometer mit so einer Batterie gefahren. Laden war nicht notwendig. Dafür ist Kleingeld ein Punkt, den man beachten muss. Wir reden hier von Batteriekosten auf dem Level ganzer Fahrzeuge (ungefähr 50.000 Euro). Die gute Nachricht: Nio produziert diesen Mega-Akku ab sofort. Langfristig werden Preise fallen.

IM Motors will bei seiner L6-Limousine grob mithalten können, da reden wir über 130 kWh und einer WLTP-Reichweite von 800 Kilometern. Nach chinesischen Messverfahren sind wir vierstellig. Es geht bei einer Fahrzeuglänge von rund 5 Metern auf jeden Fall in die richtige Richtung, die Langstrecke wird kein Problem mehr sein.

Natürlich ist das nur der Anfang. Aber größere Fahrzeuge für Autofahrer, die sehr viel unterwegs sind, werden mit diesen Akkus alltagstauglich und ersetzen problemlos die bisherigen Dieselfahrzeuge. Dass man da bei Herstellern wie Volvo den Diesel bereits jetzt rauswirft, sollte kaum noch verwundern oder überraschen.

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9 Kommentare zu „Elektroautos mit Superbatterien kommen – Reichweite wird jetzt vierstellig!“

  1. Es kommt ja auch darauf an, wie lange diese Batterien solche Reichweiten halten und wie es im Winter aussieht. Aber abgesehen davon ist in Dunkeldeutschland sowieso schon bei der glorreichen öffentlichen Ladeinfrastruktur Feierabend….Aber hey ist ja unwichtig neben modernen Eigenheim mit Solardach, Erdwärme und Superisolierung hat ja jeder hier im Land mindestens schon 1 fast charger vor der Türe stehen, welcher durch das Hamsterrad im Garten gespeist wird weil der gute Ökostrom ja so günstig und weit verfügbar ist…. Ironie aus.

    1. Ja der Ökostrom ist einfach günstig verfügbar und wenn man zudem die Möglichkeit hat oder sich zu nutze macht selbst eine Ladestation zu besitzen, im Verbund mit entsprechender Energiegewinnung duch erneuerbare Energien, dann ist das Konkurrenzlos. Die Ladeinfrastruktur ist auf einen guten Weg und wer mag schon nicht ein Fahrzeug welches zukünftig über 1000 km schafft oder vielleicht noch mehr . Lassen wir uns überraschen von den Möglichkeiten in der Zukunft.

    2. Sie sind wohl noch nie mit einem Elektrofahrzeug unterwegs gewesen, geschweige denn auf Langstrecke? Das funktioniert bereits (seit geraumer Zeit) bestens, das Ladenetz ist bereits sehr gut ausgebaut (europaweit und im speziellen in Deutschland) und wird stetig mit dem Siegeszug der Elektromobilizät weiter ausgebaut, da müssen sie sich wirklich keine Sorgen machen. Einfach mal testen und staunen, (am besten eben grad auf Langstrecke und nicht nur 1h…) statt unwissend irgendwelche Stammtischparolen runter beten.

  2. Gebratene Nudeln

    die Chinesen wieder, die haben schon Schwachsinn produziert Mit ihren Tofu-Häusern und es wurde uns als das non plus ultra vorgebetet. wer denen glaubt sie hätten einen Superakku entwickelt, der fällt mal wieder auf die CCCP Propaganda rein.

    1. Nachdenken hilft

      CCCP -> Soviet Union…
      Die Ladeinfrastruktur ist doch auf sehr gutem Weg und auch die Autos mit DC Ladung sehr schnell wieder aufladbar. Man sollte sich eher fragen ob 1000km und so große Akkus nötig sind um ab und an in Urlaub zu fahren, im Alltag kommen doch 80% der Pendler mit 250km aus und an eigener PV geladen ist es dann auch preislich gut. Der große Mehrpreis für den Akku also eher unnötig.

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