Elektroautos von VW und das (aktuelle) große Problem

Vw Id.3 Außenansicht

Volkswagen wird viele befristete Arbeitsverträge auslaufen lassen, damit war allerdings zu rechnen.

Elektroautos setzen sich im Massenmarkt immer schneller durch, aber in Deutschland hängt leider auch sehr viel von Subventionen bzw. Förderungen ab. Das ist ein Problem, wenn durch den Wegfall von Förderungen die Nachfrage zwischenzeitlich wieder stark einbricht.

Gerade macht eine Runde in den Medien, dass Volkswagen bei mir in Zwickau einen großen Stellenabbau plant. Nur ein Jahr nachdem es einen riesige Welle an Neueinstellungen gab, weil das erste reine E-Werk von VW zwischendurch auf Hochtouren lief und neue Auslieferrekorde aufstellte.

Aber nun kommt das übliche Problem, denn die Förderungen werden geringer. Nicht nur Privatkunden haben bislang von Vergünstigungen profitiert, insbesondere der gewerbliche Teil der Zulassungen war bei Elektroautos sehr hoch. Förderungen und Steuervergünstigen haben hierzu beigetragen.

VW stellte groß ein, aber nur befristet

Weniger Zuschuss für den Autokauf scheint viele von einem Elektroauto nun wieder abzuhalten oder verschiebt die Kaufabsicht auf unbestimmte Zeit. Die Nachfrage sinkt, die Produktion muss zurückgefahren werden. Genau das macht dem Zwickauer Standort jetzt zu schaffen.

Bei der großen Einstellungswelle hatte VW vor allen Dingen befristete Arbeitsverträge angeboten und diese werden wohl bei vielen Mitarbeitern einfach auslaufen. Damit war zu rechnen, alles andere wäre zu naiv gewesen. Kommt nicht überraschend. Diese Fluktuation gibt es schon immer und in vielen Branchen von Saison zu Saison.

So wie die extrem hohen Verkaufszahlen vor Ende der Zuschüsse als Durchbruch gefeiert werden, so ist dieser Stellenabbau jetzt das Symbolbild der gescheiterten Elektromobilität. Schlussendlich liegt die Wahrheit in der Mitte. Der Markt schwankt zwar teilweise stark, aber Elektroautos werden zunehmend mehr verkauft.

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