Um ein E-Auto im Alltag dauerhaft zu testen, haben wir uns für das AutoAbo von Volkswagen entschieden. Im zweiten Teil gehts um die Lieferung des ID.3.

Alles hat ein wenig länger gedauert und dennoch ist zwischen Bestellung und Lieferung unseres ID.3 annehmbar wenig Zeit vergangenen. Letzten Endes ist das meines Erachtens ein sehr wichtiger Punkt für diese Abonnements. Aber in der Regel sehen wir bei den verfügbaren Angeboten wenige E-Autos zur Auswahl oder lange Lieferzeiten. Volkswagen macht das also ganz gut in Anbetracht der aktuellen Situation.

Etwas länger gewartet, dafür volle Ausstattung

Am 7. Juni haben wir das Auto bei Volkswagen bestellt und am 29. Juni wurde es uns geliefert. So schnell lief nicht mal mein letzter Autokauf mit einem verfügbaren Gebrauchtwagen. In der Zwischenzeit gab es früh genug einen Termin per E-Mail mitgeteilt und man hätte diesen noch anpassen können.

Wir haben ein Fahrzeug mit sämtlicher Ausstattung erhalten, die VW beim ID.3 derzeit wohl anbietet. Dazu gehört zum Beispiel auch die Massagefunktion bei beiden vorderen Sportsitzen, die außerdem in der teuren Variante integriert sind. Auch unser aus dem Skoda Scala gewohntes Panoramadach ist mit dabei.

Man kann Farbe, Felgen und Zusatzausstattung nicht selbst wählen, da muss man also etwas Glück haben. Unser Auto hat mit etwas über 3500 Kilometern auf der Uhr nahezu Neuwagenzustand. Wobei wir diesen Eindruck von unserer ersten Ausfahrt nicht hatten, denn gleich zwei gelbe Lampen haben erst mal kurze Zeit für angespannte Nerven gesorgt.

Die ersten Fehlermeldungen, die sich hoffentlich nicht wiederholen

Dazu gehört die Fehlermeldung, dass das Elektrosystem gestört sei. Gefahren ist der ID.3 allerdings ganz normal. Es hat jedenfalls ausgereicht, mit der sonst nicht notwendigen Start/Stop-Taste das System zu beenden und neu zu starten. Der Fehler kam bislang nicht wieder.

Nicht viel später meldete sich das Reifendrucksystem. Druckverlust sei festgestellt worden. Was ich aber glücklicherweise nicht bestätigen konnte. Alle vier Reifen haben Normalzustand. Also auch hier der Reset, jetzt ist alles wieder in Ordnung. Weniger versierte Autofahrer könnten diese Fehler deutlich mehr schockieren.

Die ersten Fahrten

Rund 300 Kilometer haben wir jetzt in den ersten Tagen runter und ich bin sehr begeistert. Ich hatte mal die 1st Edition mit wirklich schrecklichen Sitzen, was beim heutigen Auto nicht mehr der Fall ist. Hier sind offensichtlich sportlichere Sitze verbaut. Da scheint man ein gutes Auto auf die Beine gestellt zu haben, verspricht unser Ersteindruck.

Ich kann den Verbrauch im Sommer gerade unter 16 kWh halten und werde mit einer kompletten Ladung rund 300 km weit kommen (58 kWh Akku). Wobei es sich dabei in der Regel um Fahrten über Stadt und Land handelt, auf der Autobahn sind wir sehr selten unterwegs. Noch nicht so überzeugt war ich von der Ladeleistung, aber für ein Fazit ist es noch zu früh.

Wir sind gerade erst mal glücklich damit, dass wir das Auto an heißen Sommertagen vor Abfahrt schon runterkühlen können. Dabei zeigt sich aber die übliche Verzögerung in der Kommunikation zwischen Auto und App. Ich weiß auch nicht, warum das die Autohersteller nicht hinkriegen, dafür ordentliche Software zu bieten.

Mehr folgt im dritten Teil unserer Artikelserie. Ich freue mich über einen Austausch in den Kommentaren.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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